Effizienter und umweltschonender Wagenladungsverkehr: SBB Cargo tauft die 20. Hybridlok in Ziegelbrücke

 



11.10.2013, SBB Cargo hat heute die zwanzigste von 30 bestellten Hybridloks getauft. Sie ermöglicht einen ökonomischeren und ökologischeren Wagenladungsverkehr. Als modernste Lokomotive auf dem Markt kommt sie sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb zum Einsatz.

'Ich freue mich, dass wir mit der neuen Hybridlok Eem 923 in Ziegelbrücke eine schwere Rangierlok des Typs Am 843 ersetzen können. Mit der neuen Lok können wir noch effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher rangieren', sagte Ruedi Büchi in Ziegelbrücke. Zusammen mit Herbert Küng, Gemeindepräsident von Schänis, taufte er die Hybridlok des Typs Eem 923 auf den Namen «Fronalpstock». Die weiteren der insgesamt 30 bestellten Fahrzeuge liefert die Stadler Winterthur AG laufend bis Ende 2013. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.

Mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Mit der neuen Hybridlok lassen sich die Bedürfnisse der Kunden optimal bedienen. Denn die Eem 923 verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht.

Die neue Hybridlok wird auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der letzten Meile zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte. Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.

Die Hybridlok Eem 923 wird voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch verkehren. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduktion von mehr als 4000 Tonnen pro Jahr bewirken. SBB Cargo hat sich bewusst für ein zukunftsweisendes Fahrzeug entschieden, das nachhaltige ökonomische und ökologische Vorteile verbindet.

Namensgebung: Regionale Hausberge als Symbol für Nachhaltigkeit.
Nicht nur mit der Hybridlok selber, auch bei der Namensgebung beschreitet SBB Cargo neue Wege: Da die Loks an regionalen Standorten zum Einsatz kommen, erhalten sie die Namen örtlicher Hausberge. Sie symbolisieren die nachhaltige, regionale und ökologische Verankerung. Den Namen wählt das jeweilige Cargo-Produktionsteam vor Ort aus. Im Fall des Teams in Ziegelbrücke, unter der Leitung von Gion Kuster, entschied sich die Mehrheit für den örtlichen Hausberg «Fronalpstock».


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Über Schweizerische Bundesbahnen SBB Cargo AG:
Marktführerin im Schweizer Schienengüterverkehr SBB Cargo transportiert für ihre Kunden Güter auf der Schiene. Das Unternehmen agiert in der Schweiz und verbindet Wirtschaftsräume in Deutschland und Norditalien. Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit bilden die Basis im Wettbewerb mit anderen Schienen- und Strassentransportunternehmen.

SBB Cargo ist in der Schweiz Marktführerin im Schienengüterverkehr. Für ihre Kunden betreibt SBB Cargo ein flächendeckendes Netz mit 323 Zustellpunkten. Darüber hinaus bedient es Kunden mit 200 flexiblen Transportkonzepten ausserhalb des Grundnetzes. Mit massgeschneiderten Angeboten ermöglicht SBB Cargo die Zustellung einzelner Wagen in Anschlussgeleise der Kunden, den schnellen Transport von Gütern über Nacht oder die Beförderung grosser Mengen derselben Ware mit sogenannten Ganzzügen. Zuverlässige Transportlösungen bietet SBB Cargo auch jenen Kunden, die Güter importieren oder exportieren wollen.

SBB Cargo setzt auf der europäischen Nord-Süd-Achse auf eine durchgehende Transportverantwortung. Die Kunden haben so einen einzigen, permanent verantwortlichen Partner. SBB Cargo hat als erstes Bahnunternehmen Tochtergesellschaften in Deutschland und in Italien gegründet. SBB Cargo Deutschland (Sitz: Duisburg) und SBB Cargo Italia (Sitz: Gallarate) operieren in den jeweiligen Ländern mit eigenen Lokomotiven und eigenem Personal.

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