FMH und pharmaSuisse lancieren gemeinsam ein nationales COVID-19-Zertifikat

 


04.05.2021, Für die bevorstehenden Öffnungsschritte im Rahmen der COVID-Massnahmen sind Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Tourismus darauf angewiesen, rasch standardisierte, digital verarbeitbare, nationale COVID-Zertifikate zur Verfügung zu haben. pharmaSuisse und die FMH haben daher nun gemeinsam entschieden, proaktiv und selbständig ihre Zertifikatslösung weiterzuverfolgen. Diese hat den Vorteil, dass sie in bestehende Software-Lösungen integriert werden kann, welche Impfzentren, Spitäler, Arztpraxen und Apotheken bereits nutzen. Sie ist somit rasch umsetzbar und fälschungssicher.

Der Bundesrat in einer laufenden Vernehmlassung vorgeschlagen, dass nur geimpfte, negativ getestete und genesene Personen an Veranstaltungen teilnehmen können. Gleiches wird für das Reisen ins Ausland gelten. In diesem Kontext spielen COVID-Zertifikate eine wichtige Rolle.

Gemeinsames Zertifikat der involvierten Leistungserbringer

Die heutigen Impf- und Testbestätigungen sind uneinheitlich und nicht fälschungssicher. Es ist kaum möglich, die Korrektheit der Angaben zu überprüfen. FMH und pharmaSuisse haben dem BAG eine Gesamtlösung zur Ausstellung von COVID-Zertifikaten angeboten. Diese Lösung ist sicher, alltagstauglich und rasch umsetzbar, weil sie auf bestehenden Software-Lösungen aufbaut, welche Impfzentren, Spitäler, Arztpraxen und Apotheken bereits nutzen. Somit könnte sie innert Monatsfrist umgesetzt werden.

Die Bundeszertifikate stehen voraussichtlich frühestens ab Ende Juni zur Verfügung. Die Verordnung zu den Grossveranstaltungen tritt aber bereits am 27. Mai 2021 in Kraft. Spätestens dann ist die Bevölkerung auf nationale Zertifikate angewiesen. PharmaSuisse und die FMH haben daher nun entschieden, gemeinsam proaktiv und selbständig ihre Lösung weiterzuverfolgen und eine Zertifikatslösung zu lancieren.

Vorteile der Lösung der involvierten Leistungserbringer

Arztpraxen, Apotheken, Spitäler und Impfzentren sind die zentralen Anlaufstellen für COVID-Impfungen und Tests sowie in Zukunft auch für COVID-Zertifikate. Es ist naheliegend und zweckmässig, dass jene Leistungserbringer, die testen, impfen und Impfbestätigungen ausstellen, auch COVID-Zertifikate herausgeben. Die Lösung der Leistungserbringer priorisiert unkomplizierte und eingespielte Administrationsprozesse, ist fälschungssicher und rasch umsetzbar. Falls Bundeszertifikate planungsgemäss Ende Juni zur Verfügung stehen würden, so müssten die im Impfbüchlein von Hand eingetragenen Impfungen von Hundertausenden von Menschen dann umgehend in ein internationales COVID-Zertifikat umgewandelt werden, was einen massiven administrativen Aufwand generiert und Verzögerungen mit sich bringt.

Technisch ist sichergestellt, dass die FMH-pharmaSuisse-Lösung die Vorgaben der WHO und der EU rasch erfüllen kann. Die EU sieht vor, dass pro Land mehrere Anbieter Impfzertifikate ausstellen können. Dies ist auch in der Schweiz zu erwarten. Nicht zuletzt hat die Lösung der FMH und pharmaSuisse den Vorteil, dass sie kostengünstig ist, weil keine neue Infrastruktur gebaut werden und keine neue Software-Applikationen entwickeln werden müssen und es somit auch keine Schulungen für die Anwendung braucht. Aus diesem Grund haben die Leistungserbringer-Verbände entschieden, die Grundfinanzierung für das laufende Jahr selbst zu tragen.

Über FMH
Die FMH vertritt als Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte über 42‘000 Mitglieder und als Dachverband rund 90 Ärzteorganisationen. Sie setzt sich dafür ein, dass alle Patientinnen und Patienten Zugang zu einer qualitativ hochstehenden und finanziell tragbaren medizinischen Versorgung haben.www.fmh.ch

Auskunft: FMH
Charlotte Schweizer, Leiterin Abteilung Kommunikation
Tel. 031 / 359 11 50, E-Mail: kommunikation@fmh.ch

pharmaSuisse:
Stefan Wild, Vorstandsmitglied
Tel. 079 / 467 15 80, E-Mail: kommunikation@pharmasuisse.org


Über Schweizerischer Apothekerverband (pharmaSuisse):
Der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse ist die Dachorganisation der Apothekerinnen und Apotheker.

Dem Verband sind über 6‘700 Mitglieder und rund 1‘500 der 1‘800 Apotheken in der Schweiz angeschlossen. pharmaSuisse unterstützt seine Mitglieder dabei, die Bevölkerung bei Gesundheitsfragen optimal zu beraten und zu begleiten.

Dazu erarbeitet der Verband wirkungsvolle Präventionsmassnahmen und entwickelt zukunftsweisende Dienstleistungen für die medizinische Grundversorgung. Ziel ist, das hohe Vertrauen der Bevölkerung in die Apotheken weiter zu stärken und die Apotheke als sichere und kostengünstige erste Anlaufstelle für alle gesundheitlichen Anliegen zu positionieren.

Quellen:
  HELP.ch

Weitere Informationen und Links:



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