«What the Fake?» zeigt Macht und Risiken von KI-Bildern auf Social Media - Plakat-Ausstellung ab 15. Januar 2026 |
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12.01.2026, Echt oder Fake? Gemeinsam mit dem Conscious Influence Hub und Bibliothek und Archiv Aargau eröffnet das Stadtmuseum Aarau am 15. Januar die Plakat-Ausstellung «What the Fake?», die aktuelle digitale Narrative mit Fake-KI-Bildern aufgreift. Für die Ausstellung in Aarau entsteht unter anderem ein neues Bildpaar mit einem lokalen Comedian, welches die hochaktuelle Debatte um die «Manosphere» vertieft.
Vernissage am 15. Januar, 18.30 Uhr im Stadtmuseum Aarau
Talk über Fake- Bilder und die Manosphere
Mit Basil Stücheli, KI-Künstler und Fotograf, Ramin Yousofzai, bekannt aus der SRF-Reihe «SRF zwei am Morgen» und Raphaël Günther, Host des SRF-Podcasts «Alpha Boys»
Echt oder Fake? Ab 15. Januar regt die Plakat- Ausstellung «What the Fake?» in der Aarauer Altstadt, an der Fassade der Aargauer Kantonsbibliothek und im Treppenhaus des Stadtmuseums Aarau zum genauen Hinschauen an: Welche Gefühle lösen Fake-Bilder bei uns aus? Und wie schärfen wir unseren Blick in einer Welt, in der jedes erdenkliche Bild generiert und geteilt werden kann? Die Bildpaare von «What the Fake?» fordern Passant:innen auf, sich kritisch mit den neuen KI-Wahrheiten auseinanderzusetzen.
Neues Bildpaar macht Manosphere sichtbar
Für die Aarauer Ausgabe von What the Fake entstehen zwei neue, exklusiv entwickelte Bildpaare mit lokalem Bezug.Das neue Bildpaar mit einem Comedian aus der Region wird am 15. Januar erstmals präsentiert und greift die Debatte um die sogenannte «Manosphere» auf: digitale Räume, in denen überzeichnete Männlichkeitsbilder zirkulieren und algorithmisch verstärkt werden mit möglichen Auswirkungen auf Selbstbild und gesellschaftliche Diskurse.
Ein weiteres neu entwickeltes Bildpaar ist an der Fassade der Aargauer Kantonsbibliothek zu sehen. Ausgangspunkt ist ein historisches Bild des Brückenbaus aus dem Staatsarchiv Aargau, das Aufbruch, Ingenieurskunst und Pionierleistung symbolisiert. Die Gegenüberstellung lädt dazu ein, über Fortschritt, Zeitwahrnehmung und die Macht visueller Narrative nachzudenken.
Bilder faszinieren und sensibilisieren
In
eindrucksvollen Bildpaaren treten Originale gegen KI-generierte Versionen an. Passsant:innen sind
eingeladen, selbst zu entscheiden: echt oder manipuliert? Das interaktive Ausstellungskonzept regt
zum Nachdenken an und zeigt, wie leicht sich Realität verfälschen lässt. Die Themen der Bilder
reichen von Krieg, Naturkatastrophen, Sexismus, Demokratie, Kinder im Netz bis hin zu Rassismus,
Migration, Geschichtsschreibung und KI-Influencer:innen. Via QR-Codes gibt es zu allen Themen
weiterführende Infos und Hilfsangebote auf
Entstehung der Bildpaare
Die neun Bildpaare wurden in Zusammenarbeit mit Basil Stücheli, Fotograf und KI-Experimentator, erarbeitet. «Diese Ausstellung war für mich bisher die grösste Herausforderung mit generativer Fotografie. Besonders spannend war der hohe Anspruch an Realismus, der nur durch viele Versuche und Experimente zu erreichen war», erklärt der Bildautor. «Die neuen Chat-to-Edit-Modelle haben meine Arbeit enorm vereinfacht – noch vor einem Jahr hätte ich wohl das Dreifache an Zeit benötigt.»
Vom 15. bis 28. Januar 2026 sind die Bildpaare zwischen Fake und Wahrheit in der Aarauer Altstadt zu sehen. Im Stadtmuseum Aarau bleiben die Bildpaare vom 15. Januar bis 1. März 2026 im Treppenhaus ausgestellt. Drei Bildpaare an der Fassade der Aargauer Kantonsbibliothek hängen bis Ende 2026.
Über das Projekt
Die Plakat-Ausstellung ist ein Projekt des
gemeinnützigen Vereins
Meret Radi
Teamleiterin Stabsdienst
Stadtmuseum
Aarau
Schlossplatz 23
5000 Aarau
T direkt 062 836 02 54 (Di, Do, Fr)
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Über Stadtmuseum Aarau:
Das Stadtmuseum Aarau ist seit 1939, anfänglich unter dem Namen «Alt Aarau» im vormals so genannten «Schlössli» untergebracht. Der mächtige, aus grossen Steinblöcken gemauerte Turm aus dem 13. Jahrhundert, der ausserhalb der Stadt steht, erhielt zu verschiedenen Zeiten An- und Aufbauten. 1971 wurden vorgelagerte alte Wohn- und Gewerbebauten abgebrochen, um eine Terrasse zu schaffen, die dem «Schlössli» eine freie Stellung im Stadtbild verschafft. Sein Eingang aber befand sich abseits des Schlossplatzes, etwas verborgen, am Ende der Terrasse. Das Stadtmuseum bestand zum grösseren Teil aus eingerichteten, historisierenden Räumen. Für Ausstellungen gab es kaum Platz. Darum war die Gesellschaft zur Förderung des Stadtmuseums seit ihrer Gründung 1992 bestrebt, diesen Mangel durch eine Erweiterung zu beheben. Dabei sollten die Aufgaben des Stadtmuseums weiter gefasst werden. Auf ein entsprechendes Gutachten hin wurden 2006 fünf Architekturbüros zum Studienauftrag eingeladen. Als Standort der Erweiterung war die genannte Terrasse vorgesehen.
Mit dem Erweiterungsbau und der Wiedereröffnung 2015 begann für das Stadtmuseum Aarau eine wichtige Neupositionierung: Die Leitmedien des 20. Jahrhunderts – Fotografie und Film – und die neuen digitalen Bildwelten, stehen im Zentrum von Ausstellungen, Vermittlungsangeboten und Kooperationen. Teil dieser Neuausrichtung ist die Kooperation mit dem Staatsarchiv Aargau. Das Herzstück der Zusammenarbeit ist der «Fokus Ringier Bildarchiv».
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
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