Nutzungskonzept Vögeligarten: Lösungsansätze zur Weiterentwicklung eines stark genutzten Raums

 



20.01.2026, Seit Sommer 2025 hat die Stadt mit Einbezug interessierter und betroffener Kreise am Nutzungskonzept Vögeligarten gearbeitet. Dieses liegt nun vor. Es zeichnet ein Zielbild für die Nutzung und Gestaltung des Areals. Auch künftig soll das Gebiet seine Funktionen als Ort des Zusammenlebens beibehalten. Das Vorgehen zur Erarbeitung des Konzepts umfasste eine Analyse der Rahmenbedingungen, zahlreiche Gespräche mit den unterschiedlichen Anspruchsgruppen sowie Anlässe vor Ort. Hierbei wurden Nutzende mittels Beobachtungen, Kurzbefragungen, Interviews und eines Planungscafés aktiv eingebunden.

Das Gebiet lässt sich grob in sechs Bereiche unterteilen. Für jeden dieser Bereiche formuliert das Konzept eine Orientierung, welche die mögliche zukünftige Nutzung und Gestaltung beschreiben:

Das Areal der heutigen Voliereanlage soll im Vögeligarten auch künftig seine Zentrumsfunktion behalten. Der Standort ist ideal als Dreh- und Angelpunkt. Denkbar ist eine neue Nutzung, die Begegnungen zwischen Generationen und Kulturen ermöglicht, spezifische Angebote bietet, Naturbeobachtung oder -erfahrung zulässt und identitätsstiftend für den Vögeligarten und das Quartier ist. Die Voliereanlage könnte in einer Zwischennutzung temporär, baulich geöffnet und als überdachtes, offenes Gebäude für das Quartier bespielbar gemacht werden.

Die Mattenwegmatte könnte als attraktiver, nutzbarer Freiraum mit vielfältigen Angeboten dienen, der den Nutzungsdruck im Vögeligarten reduziert. Ein Teil der Matte würde aber sowieso als freie Fläche erhalten bleiben. Die Matte könnte visuell und räumlich an den Vögeligarten angebunden werden. Vorstellbar ist eine Umplatzierung des Robi als belebende Ankernutzung.

Um die Matte in den Vögeligarten einzubinden, ist eine Sperrung eines Abschnitts der Engelbergstrasse für Autos prüfenswert. Als verbindenden Übergang für den Langsamverkehr würde er erhalten bleiben. Damit wird die Trennwirkung der Engelbergstrasse vermindert und die Sicherheit beispielsweise für spielende Kinder erhöht.

Der Spielplatz bedarf einer Sanierung. Er soll weiterhin eine vielfältige, naturnahe Spiellandschaft darstellen, die zum freien Spiel einlädt und für alle Kinder und Jugendlichen attraktiv ist. Grillstelle und Wasserbrunnen sollen erhalten bleiben. Durch die Verlagerung des Robi entsteht mehr Platz für die freie Nutzung, und der Park öffnet sich direkter zum Haus zur Heimat. Die Übergänge werden sicher und einladend gestaltet.

Die Wiese soll ihre prägende Grundstruktur aus offener Fläche, Baumbestand und randseitigen Angeboten behalten. Sie bietet Platz für alle Menschen und diverse Nutzungen. Zusätzliches mobiles Sitzmobiliar kann ein zwangloses, gemeinschaftliches Beieinander unterstützen. Langfristig könnte der Bereich zwischen Wiese und Spielplatz zu einer Gemeinschaftszone mit erweiterten Angeboten entwickelt werden.

Die Friedenskirche mit dem davorliegenden Maria-Felchlin-Platz bildet als Auftakt zum Quartier ein wichtiges Element der Freiraumachse. Je nach Nutzung durch den neu eröffneten Schülerhort kann der Garten der Friedenskirche in geeigneter Form zum Vögeligarten geöffnet und ergänzt werden.

Der Bericht leistet einen wertvollen Beitrag, damit die nun anstehende Planung den tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer des Parks entspricht. Als nächster Schritt sollen daher aus den zahlreichen Massnahmen Prioritäten definiert werden, die sich in Abstimmung mit den finanziellen Rahmenbedingungen realisieren lassen. Hierzu bindet die Stadt die Betroffenen weiterhin punktuell und nach Bedarf in die Planung ein.

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Stadt Olten:
Olten liegt in einem Talkessel beidseits der Aare am Jurasüdfuss. Nördlich der Stadt ist der Untere Hauenstein, in den anderen Richtungen beschirmen die vorgelagerten Hügelzüge Born, Säli und Engelberg die Stadt.

Die Fläche des Gemeindegebietes beträgt 1149 Hektaren, davon sind 457 Hektaren (40%) bewaldet.

Nachbargemeinden von Olten sind Boningen, Kappel (SO) und Wangen bei Olten im Westen der Stadt, Trimbach und Winznau im Norden, Starrkirch-Wil und Dulliken im Osten sowie die Aargauer Gemeinden Aarburg und Rothrist im Süden.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


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