FHNW startet Zusammenarbeit mit Go Circular in Life Science und BaselCircular |
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Fotograf: KI-generiert (OpenAI DALL·E)
20.01.2026, Die Hochschule für Life Sciences FHNW veröffentlicht gemeinsam mit der Non-Profit-Organisation Go Circular in Life Science (GCiLS) und der öffentlich-privaten Partnerschaft BaselCircular eine strategische Zusammenarbeit zur Stärkung eines Centers of Excellence für Circular Economy im Bereich Life Sciences. Ziel der Initiative ist es, über die gesamte Wertschöpfungskette der regionalen Life Sciences-Branche hinweg zirkuläre Lösungen von der Idee bis zur konkreten Umsetzung voranzubringen.
Impulse aus Forschung und Praxis
GCiLS hat im Auftrag von BaselCircular die Studie Towards a Circular Life Sciences in Basel veröffentlicht, die online verfügbar ist und zentrale Handlungsfelder mit grossem Impact aufzeigt. «Auf Basis der Ergebnisse aus der Studie entwickeln wir im Center of Excellence konkrete Projekte für das gesamte Ökosystem – gestützt auf 31 Handlungsfelder und über 130 Ideen entlang der Wertschöpfungskette, die als Ideen-Sandkasten für zirkuläre Innovationen im Gesundheitssektor dienen.», so Emmanuel Oertlé, Vorsitzender des Exekutivkomitees von GCiLS.
Partnerschaft mit komplementären Stärken
Das Koordinationsbüro von GCiLS ist am Institut für Ecopreneurship der Hochschule für Life Sciences FHNW angesiedelt. BaselCircular stellt die Grundfinanzierung der Initiative für die kommenden Jahre sicher und ermöglicht gleichzeitig den Zugang zu einem breiteren Netzwerk der Circular Economy in der Region Basel.
«Zirkularität funktioniert nicht isoliert. Mit GCiLS als neutralem Ansprechpartner und der Expertise seitens Hochschule können wir die Umsetzung branchenweit beschleunigen», sagt Carole Tornay, Geschäftsleiterin von BaselCircular.
Die Hochschule für Life Sciences FHNW, mit Sitz im FHNW Campus Muttenz, bringt dabei ihre wissenschaftliche Expertise sowie modernste Methoden und Labore ein. «Damit schaffen wir optimale Bedingungen, um gemeinsam mit der Industrie Lösungen zu entwickeln, zu erproben und zu skalieren», erklärt Marco Rupprich, Leiter des Instituts für Ecopreneurship und Forschungsgruppenleiter für Nachhaltige Chemie und Kreislaufwirtschaft an der FHNW.
Drei komplementäre Stärken fliessen also in die Zusammenarbeit ein: GCiLS fungiert als unabhängige Drehscheibe mit direktem Draht zur Industrie und Koordinationskompetenz; die Hochschule für Life Sciences FHNW bringt wissenschaftliche Expertise sowie Pilotanlagen zur Erprobung und Skalierung von Technologien ein und BaselCircular steuert finanzielle Mittel, die regionale Vernetzung und Partnerschaften bei. Zusätzlich sind weitere Partner eingeladen, Teil der Community zu werden.
Konkrete nächste Schritte
Auf Basis der Analyse initiieren die Partner thematische Arbeitsgruppen, die sich unter anderem mit industrieller Symbiose, Kunststoffrecycling und Rücknahmesystemen, nachhaltigen Laborverbrauchsmaterialien sowie der Wiederverwendung und Reparatur in Medtech und Spitälern befassen, mit dem Ziel, gemeinsam mit der Industrie Pilotprojekte zu identifizieren und umzusetzen.
Ergänzend dazu entstehen Formate zur Förderung des Ökosystems und des Wissenstransfers, etwa Community-Events und ein digitaler Informationshub, der Best Practices und Initiativen der Circular Economy bündelt.
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Kontakt BaselCircular
Carole Tornay
Geschäftsleitung BaselCircular
T +41 76
306 03 51
carole.tornay@baselcircular.ch
Über Go Circular in Life Sciences (GCiLS)
GCiLS ist eine Non-Profit-Organisation, die Akteure der Schweizer Life-Sciences- Branche zusammenbringt, um praxisnahe zirkuläre Lösungen zu entwickeln, zu pilotieren und zu skalieren – für eine Circular- und Netto-Null-Zukunft des Sektors.
Über BaselCircular
BaselCircular ist eine öffentlich-private Partnerschaft des Kantons Basel-Stadt und der Eckenstein-Geigy-Stiftung und baut ein Innovations-Ökosystem für Circular Economy in der Region Basel auf.
Die Hochschule für Life Sciences FHNW
Die Hochschule für Life Sciences FHNW lehrt und forscht entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Mit Fokus auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzt sie sich für neue präventive und therapeutische Produkte ein, ist an der Entwicklung von Medizinalprodukten und Arzneimitteln beteiligt und wirkt an innovativen Produktionsprozessen, der Digitalisierung in den Life Sciences sowie der Entwicklung ressourcenschonender Technologien und Verfahren im Umweltbereich mit. Durch die enge Kooperation mit der Industrie ist sie eine zentrale Akteurin in den Life Sciences.
Weitere Informationen auf www.fhnw.ch/lifesciences
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Über Fachhochschule Nordwestschweiz:
Die Campus der FHNW sind in den vier Trägerkantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn angesiedelt. Die Hochschulen der FHNW sind in Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistung tätig – innovativ und praxisorientiert.
Das breite Angebot an Studiengängen, die Nähe zur Praxis, die anwendungsorientierte und innovationsstarke Forschung sowie eine weltweite Vernetzung machen die FHNW zu einer attraktiven und vielfältigen Bildungsstätte, zu einer nachgefragten Praxispartnerin und zu einer attraktiven Arbeitgeberin in der Nordwestschweiz. Die Absolventinnen und Absolventen der FHNW sind gesuchte Fachkräfte.
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