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Jungpolitikerinnen, bitte einsteigen - Kanton Graubünden

 



21.01.2026, Wie können junge Frauen für politisches Engagement gewonnen werden? Die Veranstaltung «Jungpolitikerinnen, bitte einsteigen!» am 4. Februar in der Stadtbibliothek Chur bietet politisch interessierten jungen Frauen und Mädchen die Gelegenheit, einen Einblick von den verschiedenen Möglichkeiten der politischen Beteiligung zu bekommen. Nach der Begrüssung durch Regierungsrätin Carmelia Maissen teilen Jungpolitikerinnen ihre Erfahrungen auf dem Podium.

Frauen sind in der Bündner Politik, in politischen Gremien und Führungspositionen nach wie vor untervertreten. Die Gründe sind vielfältig. Unter anderem hemmen historisch überlieferte Rollenbilder den Einstieg von Frauen in die Politik. Die angemessene Beteiligung und Repräsentanz der ganzen Bevölkerung in politischen Gremien ist indes eine Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie und für die Legitimierung politischer Entscheide.

Die Veranstaltung «Jungpolitikerinnen, bitte einsteigen!» am 4. Februar, von 17.00 bis 19.30 Uhr, in der Stadtbibliothek Chur zeigt politisch interessierten jungen Frauen und Mädchen von 13 bis 30 Jahren Möglichkeiten auf, wie sie sich politisch engagieren können. Dabei geht es nicht nur um die «formelle» politische Arbeit wie sich zur Wahl stellen zu lassen, sondern auch um Möglichkeiten, im Hintergrund oder auf andere Weise politisch mitzuwirken. Die Veranstaltung dient somit als Motivationsschub, Einstiegshilfe und Orientierungspunkt.

Politikerinnen als Vorbilder

Nach der Begrüssung durch Regierungsrätin Carmelia Maissen teilen junge Politikerinnen ihre persönlichen Erfahrungen aus dem Grossen Rat, dem Parteileben und politischen Aktivitäten. Auf dem Podium diskutieren Alessia Wehrli, Präsidentin der Jungfreisinnigen Graubünden und Gemeindevorständin Flims, Lydia Tobler, Geschäftsführerin der Grünen Graubünden, Nora Kaiser, SP- Grossrätin und Präsidentin Lehrpersonen Graubünden, Sarina Caduff, Präsidentin der Jungen Mitte Graubünden und Vizepräsidentin NextGen Surselva, sowie Mila Luzi, Vizepräsidentin der Jungen SVP Graubünden.

Anschliessend findet ein Marktplatz mit politischen Angeboten statt, an denen sich die kantonalen Jungparteien, Jugendparlamente, politische Bewegungen und Initiativen vorstellen. Am Marktplatz vertreten sind die Jungen Grünen, die Jungfreisinnigen, die JUSO, die Junge Mitte, die Junge SVP, die Jugendsession Graubünden, die Eidgenössische Jugendsession, das Feministische Kollektiv und NextGen Surselva. Die Teilnehmerinnen können sich ein Bild der politischen Landschaft Graubündens machen, sich austauschen und vernetzen. Ein Apéro rundet den Anlass ab.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung bis am 28. Januar über die Webseite www.stagl.gr.ch erleichtert die Planung.


Medienkontakt:
Barbara Wülser
Leiterin Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann
Tel. +41 81 257 35 71
E-Mail Barbara.Wuelser@stagl.gr.ch

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Kantonale Verwaltung Graubünden:
Das Gebiet des heutigen Kantons Graubünden wurde ursprünglich von den Rätiern bewohnt und 15 v. Chr. von den Römern unterworfen. Der Septimerpass zwischen Oberhalbstein und Bergell war zu dieser Zeit eine der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Verbindungen. Im Zuge der Christianisierung wurde in Chur das älteste Bistum nördlich der Alpen errichtet. Ab 536 gehörte das nachmalige Graubünden zum Fränkischen Reich, später zum Heiligen Römischen Reich (bis 1648; Rhäzüns und Tarasp bis 1803).

Täler nördlich und südlich der Alpen. Flüsse, die in alle Himmelsrichtungen fliessen. Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch in einem Kanton.

Hier ist alles anders. Selbst die Farbenlehre: Rot wie die Wagen der Rhätischen Bahn. Gelb wie die Postautos. Blau wie die 615 Seen und der Himmel über den 150 Tälern. Grün wie Wälder und Weiden. Goldbraun wie die Lärchen im Herbst. Grau wie Burgen und Felsen. Weiss wie Schnee und Eis. Setzen Sie auf Rot: Die Rhätische Bahn bringt Sie nach Klosters, Davos, Arosa, St. Moritz, in die Surselva, ins Engadin, ins Valposchiavo. Setzen Sie auf Gelb: Postautos fahren Sie nach Savognin und ins Val Müstair, auf die Lenzerheide, ins Val Mesolcina und ins Val Bregaglia. Setzen Sie auf Grau: Klettern Sie Wände hoch. Setzen Sie auf Weiss: Stürmen Sie Gipfel, queren Sie Gletscher. Oder setzen Sie sich einfach ins Grüne und geniessen Blau.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


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