Der Kanton Obwalden setzt das erfolgreiche Energieförderprogramm fort |
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21.01.2026, Der Regierungsrat des Kantons Obwalden hat das Energieförderprogramm 2026 zur Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudebereich verabschiedet. Mit der kontinuierlichen Fortsetzung des erfolgreichen Förderprogramms wird die Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele unterstützt. Für das Programm stehen im kommenden Jahr erneut rund 2,46 Millionen Franken zur Verfügung.
Förderung Ladeinfrastruktur neu auch für Gewerbe
Das im letzten Jahr eingeführte Förderprogramm für Ladeinfrastruktur für Mehrfamiliengebäude wird ausgeweitet. Neu werden auch Ladestationen am Arbeitsort unterstützt. Der Regierungsrat setzt damit einen Anreiz für das Laden tagsüber, wenn der Strom aus PV-Anlagen produziert wird. Der Vorsteher des Bau- und Raumentwicklungsdepartement Josef Hess meint dazu: „Diese Anpassung bringt doppelten Nutzen. Zum einen reduzieren wir die Hürden für den Umstieg auf ein Elektroauto und vermindern die Emissionen im Mobilitätssektor. Zum anderen fördern wir das netzdienliche Laden. Wenn die Autos am Arbeitsort geladen werden, während die Sonnenenergie verfügbar ist, ist das vorteilhaft für das Stromnetz.“
Höhere Förderung für winteroptimierte Photovoltaikanlagen
Ebenfalls im Jahr 2025 wurde die Förderung für winteroptimierte Photovoltaik eingeführt. Darunter fallen insbesondere Fassadenanlagen. Sie erhöhen die Stromproduktion im Winter und tragen dazu bei, die Winterstromlücke zu schliessen. Die Nachfrage nach der Förderung war im Jahr 2025 bescheiden. Um einen stärkeren Anreiz zu setzen, erhöht der Regierungsrat nun den Leistungsbeitrag. Damit trägt der Kanton einen höheren Anteil der Kosten für die im Vergleich zu Dachanlagen in der Planung anspruchsvolleren Fassadenanlagen.
Gleich viele Mittel für das Energieförderprogramm wie im Vorjahr
Im Jahr 2026 stehen für das Energieförderprogramm in etwa dieselben finanziellen Mittel wie im Vorjahr zur Verfügung. Die finanziellen Mittel stammen sowohl aus kantonalen Geldern als auch aus Bundesmitteln aus der CO2-Abgabe und des Impulsprogrammes des Bundes. Der Fokus bleibt auf dem Ersatz grosser, fossil betriebener Heizungen und ortsfester elektrischer Widerstandsheizungen. Insgesamt belaufen sich die durch den Bund und den Kanton bereitgestellten Fördermittel auf rund 2,46 Millionen Franken.
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Über Kantonale Verwaltung Obwalden:
Rund hundert Jahre später wurde der Solddienst für fremde Kriegsherren wirtschaftlich bedeutend. Auf diese Weise wohlhabend gewordene ehemalige Söldner bestimmten als Inhaber der höheren Ämter während Jahrhunderten die politischen Geschicke des Landes. Mit der Helvetik (1798 - 1803) verlor Obwalden zwar vorübergehend seine Eigenständigkeit, die Bevölkerung erlangte aber erstmals politische Grundrechte. 1815 schlossen sich Kloster und Talgemeinde Engelberg Obwalden an. 1832 schlossen sich in Sarnen die konservativen Orte zum 'Sarnerbund' zusammen.
Mit dem 1857 begonnenen Bau der Brünigstrasse und der Eröffnung der Brünigbahn (1888) sowie der Pilatusbahn (1889) wird Obwalden eine touristische Destination. Engelberg war schon im 18. Jahrhundert ein Reiseziel. Im frühen 20. Jahrhundert betrieb Obwalden eine fortschrittliche Energiewirtschaft. Verfassungskämpfe im Innern bestimmten die Politik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach 1950 erfolgte die Ansiedlung von neuen, inzwischen weltweit exportierenden Industrien.
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