Ernennung der ersten Kantonspflegefachfrau |
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21.01.2026, Der Staatsrat hat Emmanuelle Kerwien-Jacquier zur neuen Kantonspflegefachfrau in der Dienststelle für Gesundheitswesen (DGW) ernannt. Es handelt sich um eine neue Stelle, die aufgrund einer vom Grossen Rat angenommenen Motion in die kantonale Gesetzgebung aufgenommen wurde. Emmanuelle Kerwien-Jacquier ist ausgebildete Pflegefachfrau FH und arbeitet derzeit an der Hochschule für Gesundheit (HEdS) der HES-SO Valais-Wallis in Visp als Dozentin FH, Verantwortliche für die praktische Ausbildung und Programmleiterin der Fachmatura Gesundheit und der Zusatzmodule Gesundheit (FMGe/ZMGe). Sie wird ihr Amt am 1. Juni 2026 antreten.
Emmanuelle Kerwien-Jacquier verfügt über einen Bachelor of Science in Pflege, einen Master of Science in Pflege und ein Certificate of Advanced Studies (CAS) in Hochschulbildung der Universität Bern. Derzeit promoviert sie an der Universität von Genf in Soziologie. Emmanuelle Kerwien-Jacquier begann ihre berufliche Laufbahn 2016 als Pflegefachfrau FH am Inselspital in Bern, wo sie bis 2021 tätig war.
Seit 2021 ist sie als Dozentin an der HEdS in Visp tätig und verantwortlich für Module im Bachelor of Science in Pflege, Programmleiterin der Fachmaturität Gesundheit (FMGe/ZMGe) sowie verantwortlich für die praktische Ausbildung im Bachelor Pflege, die Hochschule für Gesundheit und die FMGe/ZMGe
Ihre menschliche Qualitäten, ihrer Managementkompetenzen und ihrer Kenntnisse der Pflegeberufe werden ihr erlauben die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Gesundheitswesens zu meistern. Ihr Profil qualifiziert sie besonders dafür, die Entwicklung der Pflege im Wallis zu begleiten, wobei der Schwerpunkt auf der Ausbildung und Förderung des Nachwuchses sowie auf der Verbesserung der Attraktivität und der Arbeitsbedingungen der Pflegeberufe liegt.
Emmanuelle Kerwien-Jacquier ist 37 Jahre alt und wird die erste Stelleninhaberin der Funktion einer kantonalen Pflegefachfrau sein, die nach einer vom Grossen Rat im angenommenen Motion in das kantonale Gesundheitsgesetz (GG) aufgenommen wurde. Sie wird ihr Amt am 1. Juni 2026 antreten.
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Über Kantonale Verwaltung Wallis:
Im 16. Jahrhundert erzwang das Wallis die Unabhängigkeit von bischöflicher Herrschaft. 1802 erklärte Napoleon I. das Gebiet zur unabhängigen Republik und 1810 zum französischen Département du Simplon. 1815 trat das Wallis als 22 Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei. Eine Verfassung wurde 1907 verabschiedet, die Frauen des Kantons sind seit 1970 wahlberechtigt.
Finden - erleben - verstehen. Über dem Talboden flimmert die Hitze. Durch Wälder und Rebberge murmelt das Wasser in den Suonen.
Von Gletschern her weht ein kühler Wind. Die Berggipfel sind hier dem Himmel ein bisschen näher als andernorts. Wie ein blaues Band die Rhone, gespeist von unzähligen Bächen aus steilen Seitentälern, im rauhen Goms stürmisch, im Unterwallis beschaulicher. Sie zieht vorbei an Bergdörfern mit sonnengebräunten Holzhäusern, vorbei an Städten mit alter Geschichte und neuen Impulsen, vorbei an Obstgärten und Rebbergen, bis zur Einmündung in den Genfersee. Eine Landschaft, geprägt von Gegensätzen, schroffen Felsen, Hochalpen, deutscher und französischer Sprache und Mentalität. Land der Viertausender, Land der grössten Gletscher, Land der Alpenpässe.
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