Das KSBL stärkt Patientensicherheit mit innovativem System zur Sturzprävention

 



23.01.2026, Das Kantonsspital Baselland (KSBL) treibt die moderne und präventive Patientenversorgung voran: Ab 2026 wird das digitale Mobilitäts-Monitoring QUMEA breit ausgerollt. Dies, nachdem das System seit 2022 auf zwei Stationen bereits zu einem deutlichen Rückgang der Patientenstürze beitrug.

Stürze gehören zu den häufigsten und folgenreichsten Ereignissen im klinischen Alltag. Jede verhinderte Sturzsituation erhöht die Sicherheit der Patientinnen und Patienten, reduziert Komplikationen und führt langfristig zu einer Entlastung des Gesundheitss ystems. Um solche Gefahrensituationen zu reduzieren, führt das KSBL ab 2026 das KI-gestützte Frühwarnsystem von QUMEA in weiteren Abteilungen ein. Das System arbeitet mit radarbasierten Sensoren, die die Mobilität und Aktivität im gesamten Patientenzimmer anonym erfassen. Veränderungen in Bewegungsabläufen werden automatisch identifiziert und dem Pflegepersonal via App gemeldet, sobald sich eine potenziell gefährliche Situation abzeichnet. Frühzeitige Warnungen unterstützen das Pflegepersonal dabei, Risiken rechtzeitig zu erkennen und geeignete Massnahmen einzuleiten. Da weder Kameras noch Audioaufnahmen verwendet werden, bleiben Privatsphäre und Datenschutz jederzeit vollständig gewahrt.

Nach erfolgreichem Einsatz in der Altersmedizin führt das KSBL QUMEA nun auf weiteren Abteilungen ein. Das System wird dabei vor allem bei Patientinnen und Patienten eingesetzt, die ein erhöhtes Sturzrisiko aufweisen, beispielsweise bei Verwirrtheit, bei eingeschränkter Mobilität oder im höheren Alter. Die bisherigen Erfahrungen zeigen: Die Pflege kann schneller reagieren, Stürze und deren Konsequenzen werden effektiv verhindert. Seit dem Einsatz von QUMEA sind die Patientenstürze deutlich zurückgegangen. Für die Patientinnen und Patienten bedeutet dies mehr Sicherheit und für die Pflege eine effizientere, bedarfsgerechte Unterstützung.

„Wir möchten dort Fortschritt schaffen, wo er den Menschen unmittelbar hilft“, sagt Cornelius -Monroe Huber, Chief Nursing Officer des KSBL. „Über die vergangenen drei Jahre konnten wir mit QUMEA einen deutlichen Rückgang sturzbedingter Unfälle erreichen. Damit erhöhen wir nicht nur die Sicherheit für Patientinnen und Patienten, sondern auch für unsere Mitarbeitenden. Ein grosser Mehrwert ist dabei, dass diese Sicherheit würdevoll erreicht wird – ohne den Einsatz von Kameras. Weniger Stürze verbessern das Patientenerlebnis und setzen zugleich wertvolle Ressourcen frei. Ein Gewinn für alle.“

Ein weiterer Baustein der erfolgreichen Zusammenarbeit ist die gemeinsame Forschung. Unter anderem untersucht eine Arbeit, wie Mobilitätsveränderungen Hinweise auf ein Delir und dessen Entwicklung geben können. Solche wissenschaftlichen Projekte stärken nicht nur die Versorgungsqualität, sondern leisten einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung der Pflegepraxis. „Seit 2022 verbindet uns mit dem KSBL eine enge und ausgesprochen konstruktive Zusammenarbeit. Die starken Ergebnisse – weniger Stürze, eine spürbare Unterstützung der Pflege und wichtige Erkenntnisse aus der gemeinsamen Forschung – zeigen, wie wir Patientensicherheit gemeinsam nachhaltig verbessern. Dass wir diesen erfolgreichen Weg nun noch intensiver fortsetzen dürfen, erfüllt uns mit Dankbarkeit und bekräftigt uns in unserem Bestreben, Patientensicherheit wirksam zu stärken und die Pflege mit verantwortungsvoller Technologie effektiv zu unterstützen», sagt Cyrill Gyger, CEO von QUMEA.

Die erweiterte Einführung von QUMEA ist ein nächster Schritt des KSBL, Pflege und Patientensicherheit modern, zukunftsorientiert und digital aufzustellen. Das Ziel bleibt, den Aufenthalt im KSBL so sicher und angenehm wie möglich zu gestalten. Mit QUMEA setzt das KSBL auf die in derSchweiz führenden Lösung für Sturzprävention.

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Ursprünglich wurde dieser Artikel am 15.01.2026 auf der Webseite des Kantonsspitals Baselland veröffentlicht.

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Über Kantonsspital Baselland:
Das Kantonsspital Baselland (KSBL) hat den Auftrag die medizinische Versorgung von rund einer viertel Million Menschen sicherzustellen. Und gleichzeitig engagiert es sich aktiv in der medizinischen Aus- und Weiterbildung.

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