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Chur: Projekt «Anschluss Rosenhügel» liegt öffentlich auf

 



26.01.2026, Ab Montag, 26. Januar 2026, liegt das Projekt «Anschluss Rosenhügel» an der Julierstrasse öffentlich auf. Ziel des Projekts ist, die Verkehrsströme in und aus der Stadt Chur neu zu ordnen und die Kasernenstrasse nachhaltig zu entlasten.

Die Stadt Chur ist über die beiden Anschlüsse Chur Nord und Chur Süd an das Autobahnnetz angebunden. In Spitzenstunden sind vor allem die Einfallsachsen Kasernen- und Masanserstrasse sowie das Gebiet Welschdörfli verkehrstechnisch stark belastet und zeitweise überlastet. Im Rahmen der «Mobilitätsstrategie Chur 2030» soll mit dem «Anschluss Rosenhügel» insbesondere die Kasernenstrasse entlastet werden. Die Idee, das Stadtzentrum von Chur stärker über die Südumfahrung zu erschliessen, wurde bereits in den 1990er Jahren verfolgt. Mit der Aufnahme des Projekts in das Agglomerationsprogramm des Bundes wurde dieses neu lanciert und vom Tiefbauamt Graubünden gemeinsam mit der Stadt Chur weiterentwickelt.

Neue Lichtsignalanlage am Rosenhügel als Kernstück des Projekts

Der bestehende Anschluss Rosenhügel wird zu einem Knoten mit Lichtsignalanlage umgestaltet. Der vom Autobahnanschluss Chur Süd kommende Verkehr kann künftig via Umfahrung Süd, Malixerstrasse und Obertor direkt in Richtung Stadtzentrum geführt werden. Bei allen drei Zufahrten zum neuen Anschluss sind separate Warteräume für die jeweiligen Fahrtrichtungen vorgesehen. So erhält die Südumfahrung beispielsweise eine rund 150 Meter lange Linksabbiegespur. Die zusätzlichen Fahrstreifen erfordern eine talseitige Verbreiterung der Malixerstrasse sowie eines Teilabschnitts der Julierstrasse. Die Verbreiterung der Malixerstrasse ermöglicht zudem bergwärts die Realisierung eines durchgehenden Velostreifens und trägt damit zur Verbesserung des Veloangebots bei.

Kreisel Obertor: Angepasste Vortrittsberechtigung

Das neue Verkehrsregime bedingt eine Anpassung der Vortrittsregelung im Bereich Obertor/Welschdörfli: Neu ist die Malixerstrasse gegenüber der Kasernenstrasse vortrittsberechtigt. Der Verkehr aus dem Welschdörfli in Richtung Stadtzentrum hat dort künftig keinen Vortritt mehr. «Der öffentliche Verkehr ist davon nicht betroffen», erklärt René Simeon, Chef Strassenbau des Tiefbauamts. «Für die Priorisierung des öffentlichen Verkehrs ist beim Knoten Welschdörfli/Malixerstrasse eine lichtsignalgesteuerte Buspriorisierung vorgesehen.»

Kreuzung Sommerau: Stärkere Ausrichtung auf die Umfahrung Süd

Die Optimierungen am Anschluss Rosenhügel erfordern auch Anpassungen bei der Kreuzung Sommerau: Aktuell verlaufen vom Autobahnanschluss zwei Fahrstreifen in Richtung Stadtzentrum und eine Fahrspur zur Südumfahrung. Um den Verkehr auf den Anschluss Rosenhügel zu lenken, sind künftig zwei Fahrstreifen auf die Südumfahrung in Richtung Rosenhügel und ein Fahrstreifen für die Zufahrt ins Stadtzentrum Chur vorgesehen.

Lärmschutzmassnahmen

Mit der Entlastung der Kasernenstrasse wird der Verkehr über die Südumfahrung zunehmen. Aus diesem Grund wurde ein Lärmgutachten erstellt. Dieses sieht zwischen der Kreuzung Sommerau und dem Anschluss Rosenhügel eine Lärmschutzwand vor, um die Situation für Anwohnende zu verbessern.

Stadt Chur prüft flankierende Massnahmen

Parallel zum Projekt «Anschluss Rosenhügel» prüft die Stadt Chur weitere Massnahmen zur Verkehrslenkung. Eine davon ist die einspurige Verkehrsführung durch das Welschdörfli stadtauswärts. «Damit möchten wir verhindern, dass der Linksabbieger am Rosenhügel zu einem reinen Kapazitätsausbau für den Autoverkehr führt und den gewünschten Verlagerungseffekt erzielen», erläutert Stadtrat Simon Gredig. «Wir analysieren dazu verschiedene Optionen in einem Verkehrsmodell und werden die wirkungsvollste umsetzen». Die verkehrstechnischen Massnahmen sind nicht Bestandteil des Auflageprojekts, werden jedoch in den nächsten Monaten konkretisiert und kommuniziert.

Bauprogramm und Kosten

Die öffentliche Auflage des «Anschluss Rosenhügels» beginnt ab 26. Januar 2026. Nach Ablauf der gesetzlichen Frist und der Bereinigung allfälliger Einsprachen wird das Tiefbauamt zusammen mit der Stadt Chur das Ausführungsprojekt erarbeiten. Der Baustart ist für das Jahr 2028 vorgesehen, die Ausführung dauert zwischen drei und vier Jahre. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 18,7 Millionen Franken. Der Bund beteiligt sich über das Agglomerationsprogramm mit rund 3,7 Millionen Franken. Die verbleibenden Kosten werden zwischen dem Kanton Graubünden und der Stadt Chur aufgeteilt.


Medienkontakt:
René Simeon
Chef Strassenbau
Tiefbauamt
Tel. +41 81 257 37 85 (erreichbar von 10.00 bis 11.30 Uhr)
E-Mail Rene.Simeon@tba.gr.ch

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Kantonale Verwaltung Graubünden:
Das Gebiet des heutigen Kantons Graubünden wurde ursprünglich von den Rätiern bewohnt und 15 v. Chr. von den Römern unterworfen. Der Septimerpass zwischen Oberhalbstein und Bergell war zu dieser Zeit eine der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Verbindungen. Im Zuge der Christianisierung wurde in Chur das älteste Bistum nördlich der Alpen errichtet. Ab 536 gehörte das nachmalige Graubünden zum Fränkischen Reich, später zum Heiligen Römischen Reich (bis 1648; Rhäzüns und Tarasp bis 1803).

Täler nördlich und südlich der Alpen. Flüsse, die in alle Himmelsrichtungen fliessen. Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch in einem Kanton.

Hier ist alles anders. Selbst die Farbenlehre: Rot wie die Wagen der Rhätischen Bahn. Gelb wie die Postautos. Blau wie die 615 Seen und der Himmel über den 150 Tälern. Grün wie Wälder und Weiden. Goldbraun wie die Lärchen im Herbst. Grau wie Burgen und Felsen. Weiss wie Schnee und Eis. Setzen Sie auf Rot: Die Rhätische Bahn bringt Sie nach Klosters, Davos, Arosa, St. Moritz, in die Surselva, ins Engadin, ins Valposchiavo. Setzen Sie auf Gelb: Postautos fahren Sie nach Savognin und ins Val Müstair, auf die Lenzerheide, ins Val Mesolcina und ins Val Bregaglia. Setzen Sie auf Grau: Klettern Sie Wände hoch. Setzen Sie auf Weiss: Stürmen Sie Gipfel, queren Sie Gletscher. Oder setzen Sie sich einfach ins Grüne und geniessen Blau.

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