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Ferienverkehr im Februar: Auf den Strassen droht ein Chaos

 


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Fotograf: Scharfsinn86

11.02.2026, Im Februar herrscht auf dem Schweizer Strassennetz Hochbetrieb. Die Kombination aus Schulferien und Hochsaison im Wintersport erhöht die Mobilität deutlich. Im Fokus stehen die Hauptachsen und die Zufahrten zu den Ferienregionen an den Wochenenden vom 14. und 21. Februar. Gemäss den Prognosen des TCS sind in allen Regionen des Landes erhebliche Staus zu erwarten, die mehrere Stunden dauern können. Verkehrsinformationen im Radio und die TCS-App helfen bei der Routenplanung und informieren über Störungen.

Jeden Winter zählen die Sportferien im Februar zu den verkehrsintensivsten Zeiten auf dem Schweizer Strassennetz. Auch dieses Jahr müssen sich die Autofahrerinnen und Autofahrer erneut auf dichten Verkehr im ganzen Land einstellen, insbesondere auf den Strassen und Autobahnen zu den Skigebieten. In mehreren Regionen werden erhebliche Verkehrsbehinderungen erwartet, namentlich in der Westschweiz, im Berner Oberland, in der Zentralschweiz, in Graubünden sowie auf der Nord-Süd-Achse. Die Verkehrsspitzen werden vor allem an den Wochenenden vom 14. und 21. Februar erwartet, wenn sich die Abreisen und Rückreisen der Feriengäste kreuzen, mit teils beträchtlichen Wartezeiten auf den wichtigsten Achsen.

Besonders stark belastete Alpenachsen

Gemäss den Verkehrsdaten und Prognosen des TCS werden zahlreiche Routen während des gesamten Monats Februar stark beansprucht. In der Westschweiz wird auf der Autobahn A9 zwischen Martigny und Montreux, auf der A12 zwischen Châtel-Saint-Denis und Lausanne sowie auf der A1 am Grenzübergang Bardonnex mit dichtem Verkehr gerechnet. Abseits der Autobahnen sind zudem Verzögerungen auf den Achsen Château-d'Oex-Aigle, Monthey-Châtel und Charmey-Bulle zu erwarten.

In der Region Bern werden auf der Autobahn A1 zwischen Kirchberg-Schönbühl und Kriegstetten-Härkingen in beide Richtungen erhebliche Staus erwartet. Auch die Hauptstrassen im Berner Oberland sind stark belastet, insbesondere in Richtung Interlaken, Simmental, Kandersteg, Grindelwald und Meiringen sowie auf der Achse zum Brünigpass.

In der Zentralschweiz werden Verkehrsbehinderungen auf der A8 zwischen Alpnach und Hergiswil sowie auf der A2 zwischen Luzern und Stans erwartet. Abseits des Autobahnnetzes sind auch die Strassen in der Umgebung von Engelberg und Einsiedeln stark beansprucht.

In der Region Zürich und in der Ostschweiz wird das Verkehrsaufkommen auf der Autobahn A3 zwischen Basel und Zürich, auf der A3 zwischen Zürich und Walenstadt sowie auf der A13 zwischen Zizers und dem Anschluss Sarganserland hoch sein. In Graubünden könnte die Auslastung des Strassennetzes zudem durch die Austragung der Olympischen Winterspiele weiter zunehmen. Einige der Zufahrtswege zu den Austragungsorten führen durch den Kanton Graubünden. Schliesslich sind auf der Nord-Süd-Achse erhebliche Staus im Bereich des Gotthardtunnels zu erwarten.

Autoverlad: Erwartete Wartezeiten

Auch die Autoverladstationen werden während den Sportferien stark frequentiert. Bei hoher Nachfrage sind an den Verladestationen erhebliche Wartezeiten zu erwarten. Verzögerungen von bis zu 2 Stunden 30 Minuten sind am Furka (Oberwald), am Lötschberg (Kandersteg und Goppenstein) sowie beim Vereina (Sagliains und Selfranga) möglich. Der TCS empfiehlt, sich im Voraus über die Betriebsbedingungen und Wartezeiten zu informieren und diese bei der Reiseplanung zu berücksichtigen.

Tipps des TCS: frühzeitig losfahren, Radio hören, Route mit der TCS-App planen

Frühzeitig zu starten oder die Abfahrts- bzw. Rückkehrzeit leicht zu verschieben, hilft oft die grössten Verkehrsspitzen zu vermeiden - insbesondere am Wochenende. Die stärksten Belastungen treten in der Regel zwischen 7.00 und 9.00 Uhr sowie zwischen 16.00 und 18.00 Uhr bei Fahrten zu und von den Ferienorten auf. Es wird daher empfohlen, diese Zeitfenster zu meiden und entweder früher oder später loszufahren. Andernfalls müssen sich Autofahrende auf deutlich verlängerte Fahrzeiten und Zeitverluste von bis zu zwei Stunden einstellen.

Bei Staus auf der Autobahn versuchen manche Autofahrerinnen und Autofahrer, Zeit zu sparen, indem sie durch Ortschaften ausweichen - eine Strategie, die das untergeordnete Strassennetz rasch überlasten und zu Verkehrsbeschränkungen führen kann. Im Chablais waren beispielsweise während einer ähnlichen Periode im Jahr 2025 mehrere Streckenabschnitte für den Verkehr gesperrt worden.

Der TCS empfiehlt, die Route sorgfältig zu planen und bei Strassensperrungen die offiziellen Empfehlungen zu befolgen. Mit der TCS-App lassen sich der Verkehrsfluss und Störungen in Echtzeit abrufen. TCS-Mitglieder haben zudem Zugang zu Verkehrsprognosen im Voraus für Schweizer Strassen und Autobahnen, um ihre Abfahrt anzupassen und stark belastete Gebiete zu vermeiden. Das Radio bleibt ein wichtiger Kanal, um sich rasch über die Verkehrslage im Schweizer Strassennetz und über alternative Routen zu informieren. Zudem können Verkehrsteilnehmende die Nummer 163 wählen, um vor und während der Fahrt Verkehrsinformationen zu erhalten.

Achtung Müdigkeit: ein grosses Risiko nach dem Skifahren

Nach einem Tag auf der Piste wird man schneller müde, insbesondere bei einer späten Rückfahrt, bei Dunkelheit und auf langen Strecken. Zu den häufigsten Anzeichen zählen Gähnen, brennende Augen, Konzentrationsschwierigkeiten sowie Rückenbeschwerden oder eine Steifheit im Nacken- und Schulterbereich. Es ist wichtig, diese Warnsignale rechtzeitig zu erkennen, denn das einzig wirklich wirksame Gegenmittel ist Schlaf. Eine ausreichende Nachtruhe vor der Abfahrt ist unerlässlich und ein kurzer Powernap von etwa fünfzehn Minuten während einer Pause kann helfen, die Aufmerksamkeit wiederherzustellen.

Die Tipps des TCS

- Ski und Gepäck im Kofferraum gut verstaut und gesichert transportieren und keine losen Gegenstände auf der Rückbank liegen lassen.

- Das Fahrzeug vollständig von Schnee und Eis befreien, um eine optimale Sicht zu gewährleisten und Gefahren durch Schneereste zu vermeiden.

- Mit Winterreifen in gutem Zustand fahren (Profil >= 4 mm) und bei Bedarf Schneeketten mitführen.

- Bei Elektrofahrzeugen den Reichweitenverlust einplanen und die Ladevorgänge mit TCS eCharge planen.

- Auf Schnee und Eis eine ruhige Fahrweise wählen: reduzierte Geschwindigkeit, grösserer Sicherheitsabstand, sanfte Lenk- und Bremsmanöver.

- Die TCS- App nutzen, um den Verkehr und den Strassenzustand in Echtzeit zu verfolgen und vor der Fahrt in die Ferienorte Warnmeldungen zu erhalten.

Pressekontakt:

Marco Wölfli, Mediensprecher TCS

Tel. 058 827 34 03



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Über Touring Club Suisse (TCS):
Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit über 2000 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.

Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.

Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.

Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.

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