TCS testet Eiskratzer: Drei Modelle sind hervorragend

 


Bildrechte: Touring Club Schweiz

12.02.2026, Für eine eisfreie Windschutzscheibe braucht es den passenden Eiskratzer. Der TCS hat neun Modelle bei einem ausführlichen Test unter die Lupe genommen. Der Test hat gezeigt, dass grundsätzlich alle Eiskratzer ihren Zweck erfüllen, einfache Modelle aber sehr gute Resultate liefern.

Wer an einem eiskalten Wintermorgen zu seinem Auto kommt und auf vereiste Scheiben trifft, braucht einen Eiskratzer, der rasch und zuverlässig für freie Sicht sorgt. Der TCS hat Anfang dieses Jahres neun unterschiedliche Eiskratzer ausgiebig getestet. Wichtigstes Kriterium war natürlich die Wirksamkeit der Eisentfernung, die die Bewertung am stärksten beeinflusst hat. Ausserdem wurden auch die Handhabung der Eiskratzer, ihre Bauqualität, die Sicherheit sowie Zusatzfunktionen getestet.

Der Testsieger ist einfach und robust

Der Test durch die Experten des TCS hat gezeigt, dass alle neun Eiskratzer ihre Aufgabe erfüllen und die Unterschiede nicht allzu gross sind. Mit dem Modell X-Treme gab es aber dennoch einen klaren Sieger, der 85 von 100 Punkten erreichte. Der Eiskratzer X-Treme überzeugte mit einer effektiven und schnellen Eisentfernung. Es ist ein einfacher und robuster Eiskratzer, der seine Aufgabe problemlos erfüllt hat. Mit einem Einkaufspreis von 4.50 Franken zum Stichtag ist er ausserdem der zweitgünstigste der getesteten Eiskratzer. Auch die Modelle ProPlus und Walser haben mehr als 80 Prozent erreicht und wurden mit dem Prädikat "hervorragend" bewertet. Während der Eiskratzer ProPlus durch seine kompakte Form überzeugte, bot das Modell Walser Zusatzfunktionen wie einen Reinigungsgummi. Mit einem Preis von 24.95 Franken war er aber auch deutlich teurer als die einfachen Modelle.

Günstige Modelle überzeugen

Die anderen sechs Modelle erreichten zwischen 79 und 60 Punkten und die Bewertung "sehr empfehlenswert". Auffallend war, dass der Eiskratzer des Herstellers Kärcher 60 Punkte erreichte, mit einem Einkaufspreis von 54.90 Franken am Stichtag aber der zweitteuerste war. Der Eiskratzer beseitigt das Eis mit einer elektrischen Drehscheibe mit Kunststoffklingen. Das sorgt zwar für eine sichere Handhabung, allerdings ist der Kärcher-Eiskratzer sehr langsam und aufgrund der komplexen Konstruktion auch empfindlich auf Schläge und Stürze.

Der TCS-Test hat gezeigt, dass grundsätzlich alle Modelle für eisfreie Scheiben sorgen. Unterschiede gab es primär bei der Kernleistung: Wie schnell und wie effektiv entfernen die Geräte das Eis. Es hat sich herausgestellt, dass insbesondere einfach aufgebaute, robuste und günstige Eiskratzer sehr gute Ergebnisse liefern. Wer Zusatzfunktionen wünscht, wird angesichts der grossen Auswahl an Modellen auf dem Markt ebenfalls fündig.

Die wichtigsten Tipps für eisfreie Scheiben

  • Vor dem Eiskratzen muss allfälliger Schnee entfernt werden, um Kratzer auf der Glasoberfläche zu vermeiden.

  • Das Eis mit gleichmässigem Druck lösen und ruckartige Bewegungen vermeiden.

  • Bei stark vereisten Scheiben das Eis schrittweise entfernen.
  • Hilfsmittel wie Eissprays können unterstützend eingesetzt werden, sie ersetzen den Eiskratzer aber nicht.

  • Heisses Wasser darf nicht zum Enteisen verwendet werden, da es zu Spannungsrissen oder Glasbruch führen kann.

  • Läuft der Motor während dem Enteisen, kann dies mit einer Busse bestraft werden.

Pressekontakt:

Marco Wölfli, Mediensprecher TCS

Tel. 058 827 34 03 | marco.woelfli@tcs.ch



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Über Touring Club Suisse (TCS):
Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit über 2000 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.

Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.

Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.

Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.

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Quellen:
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