Weiter rückläufige Nettozuwanderung im Jahr 2025

 



20.02.2026, Die Nettozuwanderung in die ständige ausländische Wohnbevölkerung ging 2025 gegenüber dem Vorjahr um 10,5 Prozent auf 74 675 Personen zurück. Die Mehrheit reiste für eine Erwerbstätigkeit in die Schweiz ein. 73,1 Prozent der neu Zugewanderten stammen aus dem EU/EFTA-Raum.

Im vergangenen Jahr sind 165 386 Personen in die ständige ausländische Wohnbevölkerung zugewandert, was einem Rückgang um 5221 Personen (–3,1 %) gegenüber 2024 entspricht. Die Zuwanderung aus dem EU/EFTA-Raum, die 73,1 Prozent der Gesamtzuwanderung ausmachte, ist mit 120 965 Personen stabil geblieben (+0,3 %). Aus Drittstaaten wanderten 44 421 Personen ein, 5640 Personen weniger als im Vorjahr (–?11,3 %).

Im Jahr 2025 haben 82 659 Personen aus der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung die Schweiz verlassen. Damit sind 4,8 Prozent mehr ausgewandert als noch im Vorjahr. Insgesamt sind 64 103 EU/EFTA-Angehörige (+5,8 %) und 18 556 Drittstaatsangehörige (+1,3 %) weggezogen.

Rückläufige Nettozuwanderung
Die Nettozuwanderung in die ständige ausländische Wohnbevölkerung nahm gegenüber dem Vorjahr um 8717 Personen auf 74 675 Personen ab (–10,5 %) (Differenz zwischen Ein- und Auswanderung sowie statistische Bereinigungen). Dies ist das zweite Jahr in Folge mit einer rückläufigen Nettozuwanderung. Der Wanderungssaldo von EU/EFTA-Angehörigen lag bei 50 893 Personen (–2845), jener von Drittstaatsangehörigen bei 23 782 Personen (–5872).

25,5 Prozent (42 170 Personen) der Nettozuwanderung in die ständische ausländische Wohnbevölkerung erfolgte 2025 im Rahmen des Familiennachzugs, was ein Minus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Davon reisten 15,4 Prozent im Familiennachzug einer Schweizerin bzw. eines Schweizers ein.

Vorwiegend Arbeitskräfte aus der EU/EFTA
Die Zuwanderung ausländischer Personen deckte auch im vergangenen Jahr trotz einer moderaten Konjunkturdynamik den Arbeitskräftebedarf in der Schweiz ab. Dieser ist hauptsächlich auf den anhaltenden Arbeitskräftemangel zurückzuführen, der insbesondere mit der Alterung der Bevölkerung zusammenhängt.

Im Jahr 2025 sind 93 086 Personen für eine auf Dauer ausgerichtete Erwerbsarbeit eingewandert, 1492 Personen (–1,6 %) weniger als im Vorjahr. Davon stammten 84 487 Personen aus dem EU/EFTA- Raum (–0,8 %). Die Zahl der Arbeitskräfte aus der EU/EFTA, die für eine unterjährige Erwerbstätigkeit in die Schweiz kamen (nichtständige Wohnbevölkerung), lag bei 73 438 Personen (–1,8 %). Von den kontingentierten Aufenthaltsbewilligungen für Erwerbstätige aus Drittstaaten wurden bis Ende Dezember 62 Prozent der Kurzaufenthaltsbewilligungen L (2494) und 74 Prozent der Aufenthaltsbewilligungen B (3333) ausgeschöpft.

Ende 2025 lebten insgesamt 1 613 486 EU/EFTA-Staatsangehörige und 800 922 Drittstaatsangehörige dauerhaft in der Schweiz. Italienerinnen und Italiener sind mit 350 958 Personen nach wie vor die grösste ausländische Bevölkerungsgruppe in der Schweiz, gefolgt von deutschen (338 584), portugiesischen (264 341) und französischen (181 501) Staatsangehörigen. Insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 41 134 Personen einbürgern lassen.


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Zudem koordiniert das Staatsekretariat die Integrationsarbeit, ist auf Bundesebene für die Einbürgerungen zuständig und engagiert sich auf internationaler Ebene für eine wirksame Steuerung der Migrationsbewegungen.

Das ehemalige Bundesamt für Migration BFM ist am 1. Januar 2005 aus der Fusion des Bundesamtes für Flüchtlinge BFF und des Bundesamtes für Zuwanderung, Integration und Auswanderung IMES entstanden.

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