Krise im Nahen Osten: Zahlen nach oben angepasst, rund 1500 Schweizer Reisende betroffen |
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02.03.2026, Nach der ersten Medienmitteilung des Touring Club Schweiz (TCS) entwickelt sich die Situation rund um die Störungen des Flugverkehrs im Nahen Osten weiter, und die Zahlen wurden inzwischen nach oben angepasst. Seit gestern Morgen sind beim TCS über 400 Anrufe eingegangen - dreimal so viele wie üblich. Derzeit sind 800 ETI-Mitglieder des TCS in rund fünfzehn Ländern aufgrund von Luftraumsperrungen und zahlreichen internationalen Flugannullierungen blockiert. Gemäss den aktualisierten Schätzungen des TCS sind rund 1500 Schweizer Staatsangehörige von der Situation betroffen.
Die betroffenen Reisenden befinden sich in 15 Ländern: Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Indien, Sri Lanka, Malediven, Italien, Seychellen, Mauritius, Simbabwe, Thailand, Kambodscha, Singapur, Indonesien, Philippinen und Australien. Es handelt sich hauptsächlich um Personen, deren Flüge aufgrund der Luftraumschliessungen annulliert wurden und die sich vorübergehend im Ausland ohne Möglichkeit zur Weiterreise befinden.
Eine unterstützende Rolle
Der TCS fungiert als zentrale Anlaufstelle und bietet den betroffenen Personen Beratung, Orientierung und Begleitung. Ergänzend zu den Massnahmen der Fluggesellschaften übernimmt der TCS die Kosten für notwendige Auslagen, Unterkünfte sowie die Organisation der Weiterreise oder - falls erforderlich - Massnahmen zur Sicherstellung der Sicherheit der blockierten Reisenden. Angesichts der grossen Anzahl eingehender Anrufe hat der TCS seine personellen Ressourcen verstärkt, um dem hohen Anfragevolumen gerecht zu werden.
Angesichts der sich laufend verändernden Lage empfiehlt der TCS den Reisenden, Geduld zu bewahren, die Empfehlungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) strikt zu befolgen - insbesondere Risikogebiete zu meiden - sowie die TCS-App "Travel Safety" zu nutzen, um aktuelle Informationen zur Sicherheitslage und zu möglichen Beeinträchtigungen im Aufenthaltsland zu erhalten.
Pressekontakt:
Vanessa Flack, Mediensprecherin TCS
Tel. 058 827 34 41
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: TCS
Über Touring Club Suisse (TCS):
Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.
Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.
Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
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