Der Osterverkehr rollt Richtung Süden

 


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31.03.2026, Ostern und der Beginn der Frühlingsferien sorgen für viel Verkehr auf der Nord-Süd-Achse. Ab Gründonnerstag bis am Abend des Karfreitages ist Stau am Gotthard-Nordportal zu erwarten. Der Rückreiseverkehr sorgt ab Ostermontagmittag für längere Wartezeiten. Die San Bernardino-Route, der Tunnel durch den Grossen St. Bernhard sowie der Montblanc-Tunnel sind je nach Abfahrtsort sinnvolle Alternativen. Wer im Ausland günstig tanken will, findet entsprechende Vergleichsportale, ähnlich wie der TCS Benzinpreisradar.

Ostern findet dieses Jahr relativ früh statt. Dazu kommt, dass in 19 Kantonen die Frühlingsferien vor oder gleich nach Ostern beginnen und auch in mehreren deutschen Bundesländer die Ferien starten. Zusammen mit dem nasskalten Wetter der letzten Tage dürfte dies für einen grösseren Andrang auf den Strassen Richtung Süden sorgen. Insbesondere am Gotthard-Tunnel ist ein hohes Verkehrsaufkommen zu erwarten.

Letztes Jahr mussten Autofahrerinnen und Autofahrer am Gotthard zeitweise viel Geduld mitbringen. Am Karfreitag wuchs der Stau bis auf 15 Kilometer. In den letzten zehn Jahren war die Kolonne am Nordportal nur im Jahr 2022 noch länger. Bei der Rückreise staute sich der Verkehr am Südportal bis auf 10 Kilometern. An den Rekord-Osterstau aus dem Jahr 1998 kommen diese Werte allerdings nicht heran. Damals war der Stau 25 Kilometer lang.

Stau bis Karfreitag-Abend

Reisende, die bereits vor dem Gründonnerstag Richtung Süden fahren, müssen mit maximal einer Stunde Wartezeit am Gotthard rechnen. Am Gründonnerstag nimmt das Verkehrsaufkommen voraussichtlich stark zu und insbesondere nach dem Mittag sind Wartezeiten von mehr als zwei Stunden zu erwarten. Abgesehen von einer kurzen Zeitspanne in der Nacht auf Freitag dürften die Staus bis am Abend des Karfreitags andauern. Nach dem Gotthard müssen Reisende auch am Grenzübergang Chiasso-Brogeda genügend Zeit einplanen. Der Rückreiseverkehr beginnt erwartungsgemäss bereits am Ostersonntag. Ab Mittag müssen Reisende am Gotthard-Südportal Wartezeiten von 1,5 Stunden einplanen. Am Ostermontag nimmt der Verkehr ab 9 Uhr laufend zu und am Nachmittag bis in den Abend kann der Zeitverlaust 3 Stunden betragen. Im Verlauf der Woche sind jeweils am Nachmittag und gegen Abend ebenfalls Staus zu erwarten.

Wer den Stau am Gotthard vermeiden möchte, fährt entweder frühmorgens durch den Tunnel oder wählt eine alternative Route. Für Reisende aus dem Grossraum Zürich und der Ostschweiz empfiehlt das Astra eine Umfahrung über die San Bernardino-Route (A13). Diese Alternative wird empfohlen, sobald am Gotthardtunnel die Wartezeit über eine Stunde steigt. Allerdings kann es auch auf dieser Route zu Behinderungen kommen. Wer aus dem Mittelland in Richtung Süden will, kann mit dem Autozug durch den Lötschberg oder den Simplon fahren.

Pässe sind noch keine Alternative

Für Autofahrer aus der Westschweiz ist der Grosse St. Bernhard eine ideale Alternative. Im Vergleich zum Gotthardtunnel ist die Fahrt durch den Grossen St. Bernhard jedoch kostenpflichtig und zu den Spitzenzeiten kann es ebenfalls zu Stau kommen. Je nach Route ist für Reisende aus der Westschweiz auch der Montblanc-Tunnel zwischen Frankreich und Italien eine Option. Gemäss dem Tunnelbetreiber ist Richtung Italien von Gründonnerstag bis Ostersamstag mit Wartezeiten zu rechnen. In der Gegenrichtung ist das Verkehrsaufkommen am Ostermontag am höchsten. Da die meisten Alpenpässe noch geschlossen sind, fallen sie als Alternative weg. Aktuelle Infos bietet das Pässe-Portal des TCS.

Alle Infos in der TCS App

Die aktuellsten Verkehrsinformatione n finden Reisende jederzeit in der TCS App. Auf einen Blick ist ersichtlich, wo es staut oder Baustellen den Verkehr behindern. Mit dem integrierten TCS Benzinpreisradar findet man rasch die günstigste Tankstelle in der Nähe. Wer mit einem E-Auto unterwegs ist, installiert am besten die TCS eCharge App. Damit finden sich 382'000 Ladestationen in ganz Europa und es kann direkt über die App bezahlt werden. Wer mit dem Camper unterwegs ist, findet in der Übersicht des TCS die besten Raststätten in der Schweiz, Italien, Frankreich und Spanien.

Pressekontakt:

Marco Wölfli, Mediensprecher TCS

Tel. 058 827 34 03 | marco.woelfli@tcs.ch



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Über Touring Club Suisse (TCS):
Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit über 2000 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.

Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.

Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.

Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.

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