Ein Monat Iran-Krieg: Der Benzinpreis steigt um 11 Prozent

 


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02.04.2026, Wer mit dem Auto über Ostern in die Ferien fährt, muss an der Zapfsäule deutlich mehr bezahlen. Die Auswertung des TCS Benzinpreisradars zeigt, dass Benzin Bleifrei 95 in den letzten vier Wochen 11 Prozent teurer wurde. Beim Diesel beträgt der Preisanstieg sogar 22 Prozent.

Der Iran-Krieg dauert mittlerweile über vier Wochen und in der Schweiz sind die Auswirkungen insbesondere an der Tankstelle zu spüren. Gerade im Hinblick auf die kommenden Osterfeiertage und die Frühlingsferien zieht es viele Schweizerinnen und Schweizer mit dem Auto in die Ferien. Für ihre Reise müssen sie mit deutlich höheren Treibstoffpreisen rechnen. Der TCS hat bereits zum zweiten Mal (Medienmitteilung vom 11. März) die Daten des TCS Benzinpreisradars ausgewertet.

Die Analyse der rund 3500 Tankstellen, deren Preise zwischen dem 28. Februar und dem 28. März von den Usern aktualisiert wurden, macht deutlich, wie viel teurer Benzin und Diesel seit Kriegsbeginn verkauft werden. Benzin Bleifrei 95 kostete Ende Februar noch 1.64 Franken pro Liter. Bis Ende März stieg der Durchschnittspreis auf 1.82 Franken - ein Plus von 11 Prozent. Doppelt so stark verteuerte sich Diesel. Dessen Preis stieg innerhalb der vier Wochen von 1.75 Franken auf 2.13 Franken, was einem Anstieg von 22 Prozent entspricht. Benzin Bleifrei 98 verteuerte sich um 10 Prozent. Von 1.77 Franken auf 1.95 Franken.

TCS Benzinpreisradar zeigt die günstigsten Preise

Der globale Ölpreis, der in den letzten Wochen stark gestiegen ist, ist ein wichtiger Faktor für die Benzinpreise an Schweizer Tankstellen. Der Preis wird aber ebenfalls von den Transportkosten auf dem Rhein und dem Wechselkurs Franken/Dollar beeinflusst.

Autofahrerinnen und Autofahrer, die möglichst preiswert tanken wollen, konsultieren am besten den TCS Benzinpreisradar in der TCS-App. Dort finden sie auf einen Blick die günstigste Tankstelle in ihrer Nähe und können von Preisunterschieden von über 30 Rappen pro Liter profitieren. Seit Beginn des Iran-Krieges verzeichnet der TCS Benzinpreisradar sechs Mal so viele Zugriffe wie zuvor. Die Preisangaben im TCS Benzinpreisradar basieren auf Angaben von Usern aus der Community und werden nicht durch den TCS kontrolliert. Dank der Schwarmintelligenz und der breiten Abdeckung sind die Preisangaben aber ein realistischer Indikator für die aktuelle Entwicklung an den Schweizer Tankstellen.

Pressekontakt:

Marco Wölfli, Mediensprecher TCS

Tel. 058 827 34 03 | marco.woelfli@tcs.ch



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Über Touring Club Suisse (TCS):
Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit über 2000 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.

Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.

Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.

Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.

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Quellen:
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