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Publikation detaillierter Jahresbericht 2025 – Kanton Schwyz

 



02.04.2026, Bereits am 5. März 2026 hat das Finanzdepartement die Staatsrechnung 2025 des Kantons Schwyz präsentiert. Diese schliesst mit einem kleinen Überschuss von 8.7 Mio. Franken und damit besser ab als budgetiert, aber 46.6 Mio. Franken schlechter als im Vorjahr. Der Staatshaushalt befindet sich nach wie vor in solider Verfassung. Der Regierungsrat hat den detaillierten Jahresbericht 2025 an den Kantonsrat verabschiedet und in elektronischer Form auf der Webseite aufgeschaltet.

Die Hauptgründe für den gegenüber dem Voranschlag besseren Rechnungsabschluss 2025 finden sich auf der Ertragsseite insbesondere bei der nicht erwarteten Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank im Umfang von 37.5 Mio. Franken, dem höheren Anteil an der Direkten Bundessteuer von 30.9 Mio. Franken, den höheren Einkommens- und Vermögenssteuern von 22.2 Mio. Franken und den Grundstückgewinnsteuern von 11.4 Mio. Franken.

Gegenüber dem Vorjahr fällt aufwandsseitig erstmals die Kostenübernahme von den Gemeinden und Bezirken aufgrund der Finanz- und Aufgabenprüfung mit rund 94.7 Mio. Franken an. Die Nettobeiträge an den NFA stiegen zudem um 32 Mio. Franken.

Dem Kanton Schwyz geht es nach wie vor finanziell sehr gut. Das ordentliche Eigenkapital beträgt 947 Mio. Franken. Das Nettovermögen nimmt aufgrund des Finanzierungsfehlbetrags von 8 Mio. Franken auf 865 Mio. Franken und damit 5149 Franken pro Einwohner ab. Es verbleibt eine hervorragende Ausgangslage, die anstehenden Herausforderungen mit Zuversicht anzugehen. Die langjährige positive wirtschaftliche Entwicklung ist ins Stocken geraten und in mittlerer Frist ist von tieferen Steuererträgen auszugehen.

Im Jahresbericht sind neben der detaillierten Beschreibung der Abweichungen zum Voranschlag u. a. auch folgende Informationen und Details ersichtlich:

Per 31. Dezember 2025 weist die Bilanz flüssige Mittel und kurzfristige Geld- und Finanzanlagen im Umfang von knapp 648 Mio. Franken aus. Rund 710 Mio. Franken sind als langfristige Festgelder angelegt.

Zum ersten Mal erfolgten die Ausgleichszahlungen 2025 im Innerkantonalen Finanzausgleich nach der Systematik des revidierten Gesetzes. Die Bezirke und Gemeinden erhielten Ausgleichszahlungen im Umfang von insgesamt 127 Mio. Franken.

Der Stellenplan von 1781.1 Stellen wurde im Jahr 2025 um 14.1 Stellen aufgrund von benötigten zusätzlichen Arbeitskräften bei den Lehrpersonen und bei der Kantonspolizei überschritten.

Die Voranschlagskredite und Globalbudgets wurden grossmehrheitlich eingehalten und lediglich von elf Verwaltungseinheiten meist geringfügig überschritten.

Zu Finanzierung von Strassenbauprojekten und -sanierungen steht per Ende Jahr ein Betrag von 298.7 Mio. Franken zur Verfügung, nachdem in der Strassenrechnung im Jahr 2025 wiederum ein Überschuss von 11 Mio. Franken resultierte.

Per Ende 2025 sind von den durch Kantonsrat und Stimmvolk bewilligten Ausgaben noch rund 618 Mio. Franken offen und mittelfristig zu finanzieren. Davon entfallen 458 Mio. Franken auf das Strassenwesen, insbesondere auf den Zubringer Freienbach (inkl. Strassenträgerschaftsänderung) sowie den Ausbau der Hauptstrasse Nr. 8 (Dritte Altmatt–Biberbrugg). Weitere 183 Mio. Franken betreffen den Hochbau, vor allem das neue Verwaltungs- und Sicherheitszentrum Kaltbach sowie die Sanierung und den Teilneubau der KSA Nuolen.

Der Regierungsrat hat 2025 Ausgabenbewilligungen für notwendig gebundene Kosten in der Summe von einmaligen 6.8 Mio. Franken und jährlich wiederkehrenden 15.5 Mio. Franken genehmigt, etwa für die Beschaffung von Dienstleistungen zur Konzeptionsplanung und Entscheidungsgrundlage bezüglich einer allfälligen Einführung von Microsoft 365 sowie bei der Submission zur Betreuung von geflüchteten Personen in kantonalen Unterkünften.


Medienkontakt:
Regierungsrat Herbert Huwiler
Vorsteher Finanzdepartement
+41 41 819 23 00

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Kantonale Verwaltung Schwyz:
Vor Jahrtausenden schon lebten Menschen im Gebiet des späteren Kantons Schwyz. Besonders intensiv war nach neuesten Erkenntnissen die Besiedlung im Raum Freienbach-Hurden. Zahlreiche Funde belegen Dasein und Wirken jener Ur- Schwyzer vor 4 - 5000 Jahren. Aus Stein sind vorerst noch ihre Werkzeuge; bald wird es Bronze sein, die recht vielfältigen Funde im ganzen Kantonsgebiet beweisen es. Seltener sind die Zeugnisse der folgenden Epoche, der Eisenzeit. Die Bevorzugung der Siedlungsräume an Seeufern und günstigen Hanglagen kennzeichnet sodann die Erfassung des Raumes zur römischen Zeit.

Vor rund 1400 Jahren setzten sich die Alamannen fest und prägten mit ihren Wirtschafts- und Lebensformen die alten Siedlungsräume. Das Volk wuchs, das Land musste ausgebaut werden. Das Christentum drang vor, die Kirchenbauten von Tuggen und Schwyz erlauben es, diesen Vorgang ins späte 7. und frühe 8. Jahrhundert festzulegen. Am Zürichsee und in den Talkesseln von Schwyz und Arth werden Schwerpunkte der Siedlung erkennbar.

Der Kanton Schwyz bietet eine reiche Palette bunter Schönheiten. Alles ist vorhanden: die weite Ebene und die steile Kletterwand, Seen, eingebettet in sanfte Hügel oder hochalpine Berge, saftige, bestossene Alpweiden und weite Wälder. Vielfältig ist das sportliche Angebot: nordischer und alpiner Skilauf, Segeln, Vita-Parcours und Finnenbahn, Schwimmen unter Dach, im Frei- oder Strandbad, Kanufahrten, Fischen, Wandern und vieles mehr.

Die Schwyzer Skilifte, Luft-, Sessel- und Zahnradbahnen erklimmen über 15'000 m Höhendifferenz. Mehr als 160 Hotels, Gasthäuser, Touristenheime mit 6'000 Schlafstellen, eine Vielzahl von Ferienwohnungen und Privatzimmern sowie 23 Campingplätze befinden sich im Kanton zwischen 420 und 1'800 m Höhe.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


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