Kantonaler Wasserversorgungsplan für das Rovana-Tal: Ein grosses Aktualisierungsprojekt ist im Gange

 



09.04.2026, Das Departement für Territorium aktualisiert über das Amt für Wasserschutz und Wasserversorgung den kantonalen Wasserversorgungsplan für das Rovana-Tal (PCAI-ROV).

Der PCAI ist ein dynamisches Planungsinstrument und sollte regelmäßig aktualisiert werden, um sicherzustellen, dass er im Kontext der sich ständig weiterentwickelnden Wasserversorgung, auch aufgrund des fortschreitenden Klimawandels, wirksam und relevant bleibt.

Die Überarbeitung des PCAI-ROV, dessen aktuelle Fassung aus dem Jahr 2016 stammt, betrifft fünf Gemeinden im Maggia-Tal (Bosco Gurin, Campo Vallemaggia, Cerentino, Linescio und Cevio) und zielt darauf ab, die Planung der erforderlichen Arbeiten zur Verbindung kommunaler Wasserleitungen auf regionaler Ebene zu aktualisieren. Konkret sollen überschüssiges Wasser zwischen den Gemeinden umverteilt, der Energieverbrauch gesenkt und die Versorgungssicherheit verbessert werden, falls eine oder mehrere Wasserquellen infolge von Dürren (wie 2022), Verschmutzung oder anderen Extremereignissen, wie sie insbesondere die Gemeinden Cevio und Lavizzara im Juni 2024 betrafen, beeinträchtigt werden.

Diese breit angelegte Planung ermöglicht die Rationalisierung der Aquäduktinfrastruktur und die Standardisierung der Druckzonen und optimiert somit die Betriebskosten. Erwähnenswert ist auch die Anbindung des PCAI-ROV an das benachbarte PCAI im mittleren Maggiatal, was eine Strategie bestätigt, die sich nicht nur über Gemeinden, sondern auch über Regionen erstreckt.

Das Projekt wird innerhalb von etwa 12 Monaten den interessierten Gemeinden zur Konsultation vorgelegt und anschließend vom Staatsrat ratifiziert, was die Rechtsgrundlage für die Subventionierung der neuen Bauarbeiten bildet.

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Medienkontakt:
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Landwirtschaftsministerium
Mauro Veronesi , Leiter des Amtes für Wasserschutz und Wasserversorgung
mauro.veronesi@ti.ch, Tel. 091 814 28 20

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Kantonale Verwaltung Tessin / Ticino:
Im Mittelalter wurde das Gebiet des heutigen Kantons Tessin von den Herzögen von Mailand beherrscht. Die Eidgenossen errangen ihre Vorherrschaft in den südlichen Alpentälern im 15. Jahrhundert während drei verschiedener Eroberungen.

Zwischen 1403 und 1422 wurden einige Teile des Kantons bereits der Herrschaft von Uri unterstellt, mussten aber später wieder abgetreten werden. Die Leventina brachte Uri 1440 unter seine Kontrolle. In einer zweiten Eroberung gewannen Uri, Schwyz und Nidwalden im Jahr 1500 die Stadt Bellinzona und die Riviera. Der dritte Vorstoss nach Süden erfolgte durch die Truppen aller drei Urkantone.

Locarno, wie das Maggiatal, Lugano und Mendrisio wurden 1512 eingegliedert. In der ausschliesslichen Herrschaft von Uri war danach die Leventina vom Sankt Gotthard bis nach Biasca. Die restliche Gegend der ennetbergischen Vogteien (die Machtbereiche über den Bergen) wurde gemeinsam durch die drei Kantone beherrscht.

Das Tessin ist das Tor zum Süden und besticht durch seinen Charme, fasziniert mit seinem Lifestyle und seiner italienischen Sprache. Jenseits der Alpen empfängt Sie der Süden: italienisches Flair, mildes Klima, Palmen an sauberen Stränden, liebliche Täler, romanische Kirchen und pittoreske Gassen, die sich auf belebte Piazze öffnen. Aber nie ist die alpine Welt weit entfernt.

Bergtouren, die in Schnee und Fels beginnen, enden in Kastanienwäldern, und von den Ufern streben bewaldete Hänge zu hohen Gipfeln. Auf Alpweiden blüht der Enzian, an der Seepromenande die Kamelie. Wer die Dolce Vita sucht, findet Ruhe in subtropischen Gärten. Wer lieber die Nerven kitzelt, lässt sich durch Schluchten treiben. Und wessen Sinn nach Kultur steht, der wird ihr überall begegnen: Dichter und Künstler fühlten sich angezogen von romantischen Landschaften, Architekten liessen sich zu ihren kühnen Bauten von alter Tradition inspirieren. Vergangenheit und Zukunft, Nord und Süd, Berg und Ebene, Natur und Kultur, Stadt und Land bilden eine faszinierende Einheit voller Gegensätze. Das Abenteuer heisst Ticino.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


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