Air France und KLM geben ihre Flugpläne für den Sommer 2026 bekannt.

 



13.04.2026, Air France und KLM haben ihre Flugpläne für den Sommer 2026 bekanntgegeben und bauen ihr Angebot weiter aus. Während die beiden Airlines ihre Frequenzen ab Genf, Zürich und Basel erhöhen, setzt KLM in der Sommersaison vom 29. März bis 26. Oktober 2026 auf ein globales Streckennetz mit 164 Zielen. Air France stärkt insbesondere die Langstreckenkapazitäten, baut das Angebot nach Asien aus und richtet ihren Inlandsflugverkehr am Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle neu aus.

KLM mit Wachstum und neuen Reisezielen

Im Vergleich zum Vorjahr erhöht KLM die Gesamtzahl der Sitzplätze um rund fünf Prozent. Dabei wächst die Kapazität auf europäischen Strecken um etwa sechs Prozent und auf interkontinentalen Strecken um rund vier Prozent. Ab dem Sommer 2026 können Passagiere erstmals neue Reiseziele wie Jersey, Santiago de Compostela und Oviedo anfliegen. Zudem erweitert die Airline im Sommer 2026 die Frequenzen zu zahlreichen europäischen Destinationen. So wird Cagliari neu täglich angeflogen und die Verbindungen nach Istanbul, Dubrovnik, Ljubljana und Cork ausgebaut.

Auch auf interkontinentalen Strecken baut KLM ihr Angebot aus. Kapstadt wird mit zusätzlichen Flügen bedient und Portland wird künftig täglich angeflogen. San Diego, Miami und Hyderabad werden zum ersten Mal die gesamte Sommersaison angeflogen, während San José erstmals als Sommerziel angeboten wird.

Air France mit Kapazitätsausbau im Langstreckennetz

Air France erhöht im Sommer 2026 ihre Langstreckenkapazität um rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieses Wachstum ist vor allem auf den Ausbau der Verbindungen nach Nord- und Südamerika zurückzuführen.

Neu wird eine Direktverbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und Las Vegas eingeführt, die ab dem 15. April 2026 dreimal wöchentlich mit einem Airbus A350-900 bedient wird. Las Vegas wird das 19. Ziel von Air France in den Vereinigten Staaten und das 26. in Nordamerika sein.

Ab Juni bietet Air France einen zweiten täglichen Flug nach New York-Newark an. Bis zum Sommer 2026 wird Air France in Zusammenarbeit mit Delta Air Lines bis zu 11 tägliche Flüge zwischen Paris- Charles de Gaulle und den New Yorker Flughäfen JFK und Newark anbieten.

Krise im Nahen Osten: anhaltende Aussetzung der Flüge nach Tel Aviv, Beirut, Dubai und Riad; weiterer Ausbau der Kapazitäten nach Asien

Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage an den Zielorten und der Sperrung bestimmter Lufträume hat Air France folgende Flüge ausgesetzt:

  • Von und nach Dubai und Riad bis einschliesslich 31. März 2026 (bis 1. April 2026 für Flüge ab Dubai).

  • Von und nach Tel Aviv und Beirut bis einschliesslich 4. April 2026.

Seit Beginn der Krise erhöht Air France ihre Kapazitäten auf stark nachgefragten Strecken nach Asien. Zusätzliche Flüge wurden unter anderem nach Bangkok, Singapur, Delhi, Mumbai und Manila sowie nach Nairobi in Kenia aufgenommen. Auf ausgewählten Flügen nach Bangkok, Phuket, Singapur, Delhi und Tokio werden zudem grössere Flugzeuge eingesetzt.

Diese Kapazitätserweiterung wird während der gesamten Sommersaison 2026 fortgesetzt, mit zusätzlichen Flügen nach Bangkok, Singapur, Bangalore, Tokio und Osaka sowie dem Einsatz grösserer Flugzeuge auf bestimmten Flügen nach Delhi und Mumbai.

Aufwertung des Angebots mit neuer La Première-Kabine und kostenlosem Highspeed-WLAN

Air France setzt den Ausbau ihrer neuen La Première-Suite fort. Diese ist derzeit auf Strecken zwischen Paris-Charles de Gaulle und New York-JFK, Los Angeles, Miami, Singapur und Tokio-Haneda verfügbar und wird in diesem Sommer auf Flügen nach Abidjan und San Francisco eingeführt.

Auch die Einführung von kostenlosem ultraschnellem WLAN wird in der gesamten Air-France-Flotte, einschliesslich der Regionalflugzeuge, fortgesetzt. Bis Ende März 2026 werden bereits 40 Prozent der Flugzeuge ausgestattet sein, mit dem Ziel, diesen Service bis Ende 2026 auf die gesamte Flotte auszuweiten.

Über 90 Destinationen im Kurz- und Mittelstreckennetz

Im Sommer 2026 bietet Air France täglich bis zu 630 Flüge zu mehr als 90 Zielen in ihrem Kurz- und Mittelstreckennetz an.

Um der saisonalen Nachfrage gerecht zu werden, baut die Fluggesellschaft ihren Flugplan zwischen Paris-Charles de Gaulle und mehreren grossen europäischen und mediterranen Städten deutlich aus, um damit ihren Kundinnen und Kunden mehr Auswahl und Flexibilität zu bieten.

Die Fluggesellschaft bietet neu bis zu vier Flüge nach Dublin an und nimmt eine neue Verbindung nach London-Gatwick mit zwei täglichen Flügen auf. Marrakesch und Rabat werden künftig bis zu viermal täglich angeflogen. Neapel profitiert ebenfalls von bis zu vier Flügen täglich, während Sevilla und Porto zweimal täglich angeflogen werden.

Neuausrichtung des Betriebs von Air France am Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle

Air France zentralisiert ab Sommer 2026 ihren gesamten Pariser Betrieb am Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle, mit Ausnahme der Flüge von und nach Korsika im Rahmen der derzeitigen gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen.

In diesem Rahmen wird das Flugangebot zwischen Paris-Charles de Gaulle und Toulouse sowie Nizza auf jeweils 12 Flüge pro Tag erhöht, während Marseille neu mit 10 Flügen pro Tag angebunden wird. Alle Flüge in die französischen Überseegebiete – Pointe-à-Pitre, Fort-de- France, Saint-Denis de la Réunion und Cayenne – werden ebenfalls von Paris-Charles de Gaulle aus durchgeführt. Diese Neuausrichtung des Flugbetriebs am Flughafen Paris-Charles de Gaulle erleichtert internationale Verbindungen und stärkt die Anbindung zwischen den französischen Regionen und den Überseegebieten.

Gleichzeitig wird Transavia zur Flaggschiff- Fluggesellschaft der Air France-KLM-Gruppe am Flughafen Paris-Orly. Seit dem 29. März 2026 wird Transavia Toulouse und Nizza mit jeweils acht Flügen und Marseille mit zwei Flügen pro Tag ab Paris-Orly anfliegen.

Insgesamt bedient Transavia France, die Low-Cost-Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe, diesem Sommer 230 Strecken zu 109 Zielen in 33 Ländern und festigt damit ihre Position als führende Low-Cost-Fluggesellschaft mit Abflug von Paris.

Air France-KLM baut Angebot in der Schweiz 2026 weiter aus

Für Genf, Zürich und Basel sind folgende Flugfrequenzen vorgesehen:

Genf (GVA):

  • Air France: acht Flüge täglich

  • KLM: sechs Flüge täglich

Zürich (ZRH):

  • Air France: vier Flüge täglich

  • KLM: sechs Flüge täglich

Basel (BSL):

  • Air France: zwei Flüge täglich

  • KLM: vier Flüge täglich

Medienstelle Air France-KLM Schweiz
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Über Air France-KLM:
Air France repräsentiert Frankreich seit 1933 weltweit. Mit Aktivitäten in den Bereichen Passagierbeförderung, Frachttransport und Flugzeugwartung ist Air France eine wichtige Akteurin im Luftverkehr. Mehr als 40'000 Mitarbeitende setzen sich täglich dafür, jeder Kundin und jedem Kunden ein einzigartiges Reiseerlebnis zu bieten.

Air France, KLM Royal Dutch Airlines und Transavia bilden die Air France-KLM-Gruppe. Die Gruppe stützt sich auf ihre leistungsstarken Drehkreuze in Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam-Schiphol, um ein umfangreiches internationales Streckennetz anzubieten. Ihr Vielfliegerprogramm Flying Blue hat über 30 Millionen Mitglieder. Air France und KLM sind Mitglieder der SkyTeam-Allianz, der insgesamt 19 Fluggesellschaften angehören.

Air France hat sich ehrgeizige Ziele im Bereich der nachhaltigen Entwicklung gesetzt und arbeitet daran, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren und Projekte zu unterstützen, die Kohlenstoff aus der Atmosphäre in natürlichen Kohlenstoffsenken absorbieren und speichern. Im Rahmen des Programms «Air France ACT» hat sich das Unternehmen verpflichtet, seine CO2-Emissionen pro Passagierkilometer bis 2030 um 30 Prozent gegenüber 2019 zu reduzieren. Dieses Ziel wird durch umfangreiche Investitionen in die Flottenerneuerung mit treibstoffeffizienteren Flugzeugen, die Entwicklung und Verwendung von nachhaltigerem Flugtreibstoff und die allgemeine Einführung von Ökopilotierung unterstützt.

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Quellen:
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