Regionale Lehrerweiterbildung ist seit 25 Jahren erfolgreich unterwegs |
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29.04.2026, Die Kantone Nidwalden, Obwalden und Uri bieten seit einem Vierteljahrhundert ein gemeinsames Weiterbildungsprogramm für ihre Lehrpersonen an. Was klein begann, hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Im aktuellen Schuljahr finden knapp 300 Kurse mit rund 3500 Teilnehmenden statt.
Unter dem Begriff NORI (Nidwalden, Obwalden, URI) bündelten die drei Kantone damals ihre Weiterbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer. Das Vorwort stand unter dem Leitsatz «Nichts ist konstanter als der Wandel.» Rückblickend erwies sich diese Aussage als wegweisend. Aus diesem ersten gemeinsamen Schritt ist eine Erfolgsgeschichte entstanden, die bis heute andauert. In diesen Tagen erscheint das 25. gemeinsame Kursprogramm.
Hin zu einem vielfältigen Bildungsangebot
Das erste Programm beinhaltete Kurse aus fünf Hauptbereichen – von Lehrpersonen und Schule über Pädagogik und Didaktik, Sprache und Medien sowie Mensch-Natur und Mitwelt bis hin zu Gestaltung, Musik und Bewegung. Seither hat sich das Angebot kontinuierlich weiterentwickelt. Heute umfasst es rund 30 fachliche und überfachliche Rubriken, die sich am Lehrplan 21 orientieren und aktuelle Herausforderungen des Schulalltags aufgreifen. Im aktuellen Schuljahr sind für die knapp 300 Kurse rund 3500 Anmeldungen eingegangen.
Auch organisatorisch hat sich in diesem Vierteljahrhundert vieles verändert: Während die Anmeldung zu Beginn noch per Anmeldekarte erfolgte, steht den Lehr- und Fachpersonen seit 2019 auch eine digitale Kursplattform zur Verfügung. Diese ermöglicht nicht nur eine zeitgemässe Anmeldung, sondern bietet ausführliche Informationen zu allen Angeboten. Regelmässige Umfragen zeigen, dass diese sowohl bei den Teilnehmenden als auch bei den Kursleitungen gut ankommen. Besonders erwähnt wurden Weiterbildungen, die konkrete Impulse für den Unterricht liefern, Raum für Austausch bieten und praxisnah auf aktuelle Entwicklungen eingehen – beispielsweise die Nutzung von Lerngelegenheiten ausserhalb des Schulzimmers. Ebenfalls positiv hervorgehoben werden die verlässliche Organisation der Kurse sowie Bestrebungen, die Inhalte vermehrt auch digital zugänglich zu machen. Gemeinsam tragen diese Voraussetzungen dazu bei, der heterogenen Zielgruppe von der Kindergartenlehrperson bis zur Oberstufenfachperson und vom Schulischen Heilpädagogen bis zur Schulleiterin gerecht zu werden
Klarer Auftritt, zeitgemässe Form
Der Wandel, dem man sich bereits in der ersten Ausgabe verschrieben hat, zeigt sich im Erscheinungsbild des Programms. Nach den ersten grossformatigen Broschüren im Schwarz-Weiss- Druck wird das Weiterbildungsangebot seit 2007 in einem handlichen Pocket-Format publiziert. Das Heft bietet eine kompakte Übersicht mit den wichtigsten Angaben, während vertiefte Kursbeschreibungen online abrufbar sind.
Hinter dem gemeinsamen Programm steht ein breit abgestütztes Netzwerk. Die kantonalen LWB- Fachstellen werden seit Beginn von Fach- und Beratungspersonen aus unterschiedlichen Bildungsbereichen unterstützt. Ebenso trägt der kontinuierliche Austausch mit den Pädagogischen Hochschulen der Zentralschweiz zum vielfältigen Angebot bei. Ziel ist es, nicht nur Fachwissen zu vermitteln und zu vertiefen, sondern auch Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen gezielt zu fördern.
Gemeinsam in die Zukunft
Ein Zitat von Antoine de Saint-Exupéry prägte das Vorwort des Programmhefts 2022/23: «Was die Zukunft betrifft, geht es nicht darum, sie vorauszusehen, sondern sie möglich zu machen.» In diesem Sinne schauen die Fachstellen von Nidwalden, Obwalden und Uri zuversichtlich nach vorne. Die bewährte Zusammenarbeit, das gemeinsame Lernen und die Offenheit für den Wandel sollen auch künftig die Grundlage dafür bilden, Lehr- und Fachpersonen wirksam zu unterstützen und damit zu starken Schulen und einer hochwertigen Bildung beizutragen.
Ursprünglich wurde dieser Artikel am 21.04.2026 auf der Webseite der Kantonalen Verwaltung Obwalden veröffentlicht.
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Über Kantonale Verwaltung Obwalden:
Rund hundert Jahre später wurde der Solddienst für fremde Kriegsherren wirtschaftlich bedeutend. Auf diese Weise wohlhabend gewordene ehemalige Söldner bestimmten als Inhaber der höheren Ämter während Jahrhunderten die politischen Geschicke des Landes. Mit der Helvetik (1798 - 1803) verlor Obwalden zwar vorübergehend seine Eigenständigkeit, die Bevölkerung erlangte aber erstmals politische Grundrechte. 1815 schlossen sich Kloster und Talgemeinde Engelberg Obwalden an. 1832 schlossen sich in Sarnen die konservativen Orte zum 'Sarnerbund' zusammen.
Mit dem 1857 begonnenen Bau der Brünigstrasse und der Eröffnung der Brünigbahn (1888) sowie der Pilatusbahn (1889) wird Obwalden eine touristische Destination. Engelberg war schon im 18. Jahrhundert ein Reiseziel. Im frühen 20. Jahrhundert betrieb Obwalden eine fortschrittliche Energiewirtschaft. Verfassungskämpfe im Innern bestimmten die Politik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach 1950 erfolgte die Ansiedlung von neuen, inzwischen weltweit exportierenden Industrien.
Umgeben von einer faszinierenden Bergwelt und dem wunderschönen Sarnersee ist Sarnen ein ideales Ferienziel. Entdecken Sie die abwechslungsreiche Landschaft bei einer gemütlichen Schifffahrt, einer atemberaubenden Biketour oder einer vielseitigen Wanderung. Durch die einzigartige Lage sind nicht nur Sarnen sondern auch sämtliche Ausflugsziele der Zentralschweiz in kurzer Zeit erreichbar. Langweilen werden Sie sich in Sarnen gewiss nicht!
In Sarnen finden Sie eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Einfache Gasthöfe und Pensionen, komfortable Hotels, Privatzimmer und Ferienwohnungen mit Blick auf See und Berge oder der Campingplatz direkt am See, laden Sie ein, länger in Sarnen zu verweilen. Auch für Seminare, Gruppenausflüge oder Schulreisen bietet Sarnen die ideale Infrastruktur und das passende Rahmenprogramm! Überzeugen Sie sich selbst - Sarnen kann sich 'seen' lassen!
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
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