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Jura hat eine Vereinbarung mit einem Unternehmen getroffen, das an einer illegalen Kartellabsprache beteiligt war

 



30.04.2026, Die Wettbewerbskommission stellte in einer Untersuchung, die am 17. Januar 2022 begann und mit einem Beschluss vom 25. August 2025 abgeschlossen wurde, Verstösse gegen das Kartellrecht fest und verhängte Sanktionen gegen vier Unternehmen der Strasseninstandhaltungsbranche. Diese Unternehmen hatten zwischen 2009 und 2021 bei ihren Angeboten und Preisen für verschiedene öffentliche Aufträge im Bereich Oberflächenbehandlung und Schotterung in den Kantonen Jura, Neuenburg, Bern und Freiburg Absprachen getroffen.

In diesem Zusammenhang verhandelte die Regierung mit dem Unternehmen Bitusag SA, das sich bereit erklärte, seine Verfehlungen gegenüber dem Staat wiedergutzumachen und eine Entschädigung zu zahlen, die die zivilrechtlichen Ansprüche des Staates abdecken sollte.

Die Zahlung dieser Entschädigung sowie die Zusage des Unternehmens, ein Programm zur Einhaltung des Kartellrechts umzusetzen, tragen dazu bei, die Grundlage für ein erneutes Vertrauen in den Bereich der Straßeninstandhaltung für die Zukunft zu schaffen.

Mit ihrem Vorgehen sendet die Regierung ein starkes Signal, indem sie betont, dass Vereinbarungen, die einen wirksamen Wettbewerb behindern, nicht toleriert werden und dass systematisch Maßnahmen ergriffen werden, sei es im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens oder auf zivilrechtlichem Wege, gegen Unternehmen, die die Spielregeln im Wettbewerb nicht beachten. Nach Veröffentlichung dieser Erklärung werden gemäss der zwischen den Parteien unterzeichneten Vereinbarung keine weiteren Informationen oder Kommentare abgegeben.

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Kantonale Verwaltung Jura:
Der Jura ist der jüngste Kanton in der Schweiz. Er entstand aufgrund von (für Schweizer Verhältnisse massiven) kulturellen Spannungen und den darauf folgenden lokalen und eidgenössischen Volksabstimmungen vom 29. September 1978 am 1. Januar 1979 durch Abspaltung vom Kanton Bern. Die Gebiete nördlich von Biel wurden dem Kanton Bern 1815 durch Entscheidung des Wiener Kongresses als Entschädigung für die verlorenen Territorien im Aargau und der Waadt zugesprochen.

Der Kanton Bern ist politisch eher konservativ, grösstenteils protestantisch und deutschsprachig. Die Bewohner des 1815 erworbenen Gebietes, die zuvor Untertanen des in Pruntrut residierenden Fürstbischofs von Basel gewesen waren, sind dagegen eher liberal, mehrheitlich französischsprachig und - in dem den neuen Kanton bildenden Nordteil - katholisch.

Dass der Konflikt, der letzten Endes zur Abtrennung des Kantons Jura von Bern führte, ursprünglich weniger sprachlicher, sondern konfessioneller Art ist, zeigt sich daran, dass bei den Volksabstimmungen über die Kantonsgründung der zwar ebenfalls französischsprachige, aber protestantische Südteil des Berner Juras (Amtsbezirke La Neuveville, Moutier und Courtelary) stets mehrheitlich für den Verbleib bei Bern stimmte. Der deutschsprachige Bezirk Laufen ist zwar katholisch, die Sprache führte aber damals zum Entscheid, bei Bern zu verbleiben. Vom verbleibenden Kantonsgebiet nun territorial getrennt, wechselte er 1994 zum Kanton Basel-Landschaft.

Der vor allem konfessionelle Gegensatz gilt auch weiterhin, obwohl das Gewicht des Französischen im verkleinerten Kanton Bern geringer geworden ist und sich die Romands demzufolge noch unterdrückter fühlen müssten. Seit 1994 arbeitet die Assemblée Interjurassienne (eine Art von der Schweizerischen Eidgenossenschaft bestellte Kommission) an der Lösung der Jurafrage. Im September 2004 hat sie ein Projekt begonnen, das einen völlig neuen Kanton anvisiert, in dem Nord-Jura (heute Kanton Jura) und der Süd-Jura (Jura bernois) nach den Vorstellungen der Nordjurassier vereinigt werden sollen. Das Projekt soll 2006 abgeschlossen sein. Damit wird ein weiterer Anlauf unternommen, die nach den Vorstellungen des Nordjuras immer noch unterdrückten Bewohner des bernischen Südjuras von Bern zu lösen und damit die (fiktive) Einheit des jurassischen Volkes herzustellen.

Saignelégier et les Franches-Montagnes

Eine knappe halbe Stunde von La Chaux-de-Fonds und Biel entfernt, öffnet sich die grosszügige Freiberger Hochebene dem Besucher und lädt ihn ein, auf 1000 m Höhe mit den Pferden Bekanntschaft zu schliessen. Zu Fuss, zu Pferd, per Fahrrad, im Kanu, im Zigeunerwagen, per Langlaufskis oder Schneeschuhen - vielfach sind die Möglichkeiten, dies freie Natur der Franches-Montagnes zu entdecken. Tennis- Eis- und Reithallen sowie das Hallenschwimmbad ergänzen das reiche Angebot und sorgen dafür, dass der Gast bei jeder Witterung auf seine Kosten kommt.

Delémont et le pays vadais

Ungefähr 40 Autominuten von Basel und Biel entfernt, reizt das alte charmante Städtchen mit seinen Museen und Galerien zum Besuch und lädt den Reisenden ein, nicht nur die regionalen Eigenheiten zu entdecken, sondern auch den heissesten Jura-Sommer zwischen Stadt und bewundernswerten Schluchten, welche die Flüsse zwischen Bergen und Tälern gegraben haben.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


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