Porträt einer Schweizer Firma. Eine Fotoserie von Barbara Davatz“ ab dem 5. Juni 2026 |
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Bildrechte: Textilmuseum St.Gallen
08.05.2026, Das Textilmuseum St.Gallen präsentiert ab dem 5. Juni 2026 eine Fotoserie von Barbara Davatz, die im Jahr 1972 die gesamte Belegschaft einer Textildruckerei im Appenzell porträtierte. Die Ausstellung „Porträt einer Schweizer Firma“ zeigt authentische Aufnahmen, die den Menschen in den Fokus rücken und von einer zeitlosen Aktualität sind.
1972 bat die Schweizer Fotografin die Angestellten der Textildruckerei und Zwirnerei H. Walser AG in Zürchersmühle vor die Kamera: 38 Frauen und Männer, für einen Moment aus ihrem Arbeitsalltag herausgelöst. Entstanden ist eine vielschichtige Porträtserie, die durch ihre ruhige, unsentimentale Sachlichkeit ebenso von sozialem Engagement wie von Offenheit und Respekt zeugt.
Zwar lässt sich die Serie als Reaktion auf die sogenannte Schwarzenbach-Initiative lesen, doch bei den Porträts handelt es sich um weit mehr als um eine Momentaufnahme: Sie sind zu einem prägnanten Zeugnis einer vergangenen Arbeitswelt geworden. Ausserdem reflektieren sie Fragen von Identität, Zugehörigkeit und Menschlichkeit, die über ihre Zeit hinausweisen und im derzeitigen politischen Klima eine aktuelle Brisanz erhalten.
Zeitgleich ist ab dem 3. Juli 2026 die Ausstellung „Mise en Scène. Modefotografie von der Belle Époque bis heute" (bis 28. Februar 2027) zu sehen: Richtet Barbara Davatz den Fokus auf den Menschen hinter den Kulissen - ungeschminkt, authentisch –, so präsentiert „Mise en Scène“ das inszeniert makellose Antlitz der Modeindustrie zwischen Ideal und Illusion.
Am Donnerstag, den 2. Juli um 10 Uhr wird es eine gemeinsame Medienorientierung für beide Ausstellungen geben. Sollten Sie vorab Interesse an einem Besuch haben, kontaktieren Sie uns gerne.
Über die Künstlerin
Barbara Davatz war 40 Jahre lang als Berufsfotografin tätig und realisierte freie künstlerische Projekte: „fotografische Reihungen“. Ihr Werk zeichnet sich durch präzise Beobachtung, konzeptuelle Klarheit und eine besondere Aufmerksamkeit für zwischenmenschliche Beziehungen aus. Zu ihren bekanntesten Arbeiten zählen neben dem „Porträt einer Schweizer Firma“ die Fotoserien „As Time Goes By“, „Beauty lies within“, „Doppelgänger“ und „Gsüün“, in denen sie über Jahrzehnte hinweg Themen wie Identität, Wandel und gesellschaftliche Zugehörigkeit untersucht.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 4. Juni ab 18:30 Uhr statt. Die Fotografin wird anwesend sein.
Textilmuseum St. Gallen
Vadianstrasse
2
9000 St. Gallen
Schweiz
info@textilmuseum.ch
www.textilmuseum.ch
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Textilmuseum St.Gallen
Über Textilmuseum St. Gallen:
Sie sollen der Industrie als Inspiration und Vorbild der eigenen Produktion dienen und den „guten Geschmack“ bilden. 1863 beginnt das Kaufmännische Directorium – die Vereinigung der St. Galler Kaufleute – gezielt weltweit Mustervorlagen für die heimischen Produzenten zu sammeln und baut den bereits existierenden Bestand systematisch aus. 1878 kommt es zur Gründung des Museums.
Im Laufe der Zeit wird die Sammlung durch Ankäufe, vor allem auch durch Schenkungen bedeutender Privatsammlungen und Archive der Textilindustrie erweitert. Von grösster Bedeutung ist die Sammeltätigkeit der Fabrikantenfamilie Iklé. Seinem Gründungsgedanken, Quelle der Inspiration für Entwerfer und Designer zu sein, fühlt sich das Haus bis heute verpflichtet.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
Quellen:
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