Geduld für Autofahrten rund um Auffahrt und Pfingsten |
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11.05.2026, Vernier/Ostermundigen (ots) - Die Autoreisen in den Süden werden rund um die kommenden Feiertage wieder zu einigen Staustunden führen. Dabei wird es an Pfingsten noch mehr Geduld als an Auffahrt brauchen, da in Nachbarländern Frühlingsferien beginnen. Der TCS weist auf die Hauptreisezeiten und Alternativrouten hin und rät, Reisezeiten flexibel zu planen.
Rund um die Feiertage und verlängerte Wochenenden zieht es viele Reisende mit dem Auto in den Süden. Auch dieses Jahr muss man sich wieder auf Staus und längere Wartezeiten einstellen.
Stauprognosen rund um Auffahrt
Am Tag vor Auffahrt wird sich die erste Kolonne am Gotthard-Nordportal ab Mittwochmittag bilden. Mit längeren Wartezeiten ist am Donnerstagvormittag ab acht Uhr zu rechnen. Im vergangenen Jahr bildete sich eine Kolonne von bis zu 11 Kilometern, während es 2024 um die Mittagszeit sogar 16 Kilometer waren. Es empfiehlt sich, die Fahrt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag oder Freitagmorgen zu planen.
Für den Rückreiseverkehr Richtung Norden dürfte am Sonntag nach dem Mittag der Stau auf zehn Kilometer ansteigen. Für die Heimreise empfiehlt es sich, am Samstag vor 10 Uhr oder in der Nacht auf Sonntag das Gotthard-Südportal zu erreichen.
Noch längere Wartezeiten an Pfingsten erwartet
Wer am Freitagabend vor Pfingsten mit dem Auto in den Süden losreisen kann, tut gut daran. Am Pfingstwochenende braucht es vor dem Gotthard-Nordportal am Samstag schon in den Morgenstunden viel Geduld. In den letzten drei Jahren stauten sich die Kolonnen bis mittags jeweils auf bis zu 20 Kilometern bei einer Wartezeit von gut dreieinhalb Stunden. An Pfingsten beginnen zudem in den Niederlanden und in sechs deutschen Bundesländern die Frühlingsferien.
Die Rückreisewelle hielt sich dagegen in den vergangenen Jahren mit vier bis sieben Kilometern am Pfingstmontag in Grenzen. Um den Stau zu vermeiden, gilt auch hier, die Reise möglichst in den frühen Morgenstunden oder spät abends anzutreten. Eine Woche später, am Samstag nach Pfingsten, ist die Brennerautobahn wegen einer Demonstration von 11 bis 19 Uhr vollständig geschlossen. Da eine grossräumige Umfahrung empfohlen wird, könnte dies eine Auswirkung auf die Strecken San Bernardino und Gotthard haben.
Diese Hauptstauzeiten gelten ebenfalls für Reisende aus der Westschweiz Richtung Italien, die sich für die Fahrt durch den Mont-Blanc- oder Grosser-St.-Bernhard-Tunnel entscheiden. Beide Tunnels sind kostenpflichtig.
Umfahrungsempfehlungen
Für Reisende aus dem Grossraum Zürich und der Ostschweiz lohnt sich die Umfahrung über die San Bernardino-Route (A13). Diese Alternative wird vom ASTRA, dem Bundesamt für Strassen empfohlen, sobald die Wartezeit vor dem Gotthard-Tunnel eine Stunde und sechs Kilometer übersteigt. Allerdings kann es auch auf der Alternativroute zu Behinderungen kommen. Eine Entlastung für den Verkehr dürfte die Öffnung des Gotthardpasses bieten. Diese ist für den Mittwoch vor Auffahrt geplant. Die Wintersperre des Grossen St. Bernhard dauert noch bis Juni.
Aus dem Mittelland Richtung Süden bietet sich der Autoverlad am Lötschberg und am Simplon an. Aufgrund der Sanierung des Simplontunnels verkehren die Autozüge bis 28. Mai nur im Zweistundentakt statt wie üblich im 90-Minuten-Takt.
Über die TCS-App sind Verkehrsteilnehmende unterwegs gut informiert, sei es über die Verkehrslage, geöffnete Pässe oder durch den TCS Benzinpreis-Radar über die günstigste Tankstelle in der Umgebung. Auch andere europäische Länder, wie Frankreich und Italien, bieten Benzinpreis-Vergleichsplattformen an.
Pressekontakt:
Marco
Wölfli
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Über Touring Club Suisse (TCS):
Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.
Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.
Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.
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