Logoregister

HotellerieSuisse: Sessionsvorschau Sommer 2026

 



28.05.2026, In der kommenden Sommerssession debattiert das Parlament über wichtige Vorlagen für unsere Branche.

Die Sommersession 2026 steht für HotellerieSuisse im Zeichen zweier Geschäfte, die für die Beherbergungsbranche von grundsätzlicher Bedeutung sind: der Weiterführung des MWST-Satzes für Beherbergungsleistungen und der Änderung des Bundesgesetzes über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen. Beide Vorlagen betreffen zentrale Rahmenbedingungen unserer Branche: die internationale Wettbewerbsfähigkeit auf der einen Seite und die bewährte Sozialpartnerschaft auf der anderen.

Mit dem MWST-Satz für Beherbergungsleistungen entscheidet der Nationalrat über ein bewährtes Instrument, das für die standortgebundene Exportbranche Beherbergung zentral bleibt. Die Dienstleistungen werden in der Schweiz erbracht, mit Schweizer Kosten produziert und zu einem erheblichen Teil von ausländischen Gästen konsumiert. Gerade Gäste aus europäischen Nahmärkten reagieren preissensibel. Eine Verteuerung der Beherbergung würde deshalb nicht nur einzelne Betriebe belasten, sondern die gesamte touristische Wertschöpfungskette: von der Gastronomie über Bergbahnen bis zum Detailhandel und lokalen Zulieferern. Zudem ist der reduzierte MWST-Satz im europäischen Umfeld die Regel. Die Weiterführung ist deshalb kein Sondervorteil, sondern eine Frage fairer Wettbewerbsbedingungen.

Auch bei der Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen geht es um verlässliche Rahmenbedingungen. HotellerieSuisse steht für eine starke Sozialpartnerschaft, in der Löhne und Arbeitsbedingungen branchennah zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite festgelegt werden. Kantonale oder kommunale Mindestlöhne dürfen diese Ordnung nicht untergraben: Sie schwächen den einheitlichen Wirtschaftsraum, erhöhen die Komplexität und setzen Fehlanreize zulasten von Aus- und Weiterbildung. Der Ständerat hat diese Argumentation aufgenommen und mit einer Besitzstandsregelung ergänzt. Dieser Kompromiss nimmt die Sorge vor Lohnsenkungen auf, ohne sozialpartnerschaftlich vereinbarte Bestimmungen auszuhebeln.

Die Motion von Nationalrätin De Quattro zu Kurzzeitvermietungen und die parlamentarische Initiative von Nationalrat Reto Nause «Integration erleichtern und Fachkräfte gewinnen!» setzen bei zwei praktischen Problemen für Beherbergungsbetriebe an: fehlende Transparenz bei Plattformangeboten und Unsicherheit bei erwerbstätigen Personen mit Schutzstatus S. HotellerieSuisse unterstützt beide Vorlagen, weil sie Fakten schaffen, faire Rahmenbedingungen stärken und Betrieben mehr Planbarkeit geben.

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Schweizer Hotelier-Verein (SHV):
hotelleriesuisse ist der führende nationale Verband für Hotellerie und Beherbergung in der Schweiz. Alle wettbewerbswilligen und wettbewerbsfähigen Schweizer Hoteliers sind bei uns Mitglied und tragen unsere Sterne. Zusammen mit unseren Mitgliedern stehen wir für eine hohe, marktorientierte Effizienz und Qualität in der Schweizer Hotellerie.

Wir erachten es als unsere wichtigste Aufgabe, die Interessen unserer Mitglieder zu bündeln und diese durch effizientes Lobbying gegenüber Politik, Verwaltung und Wirtschaft zu vertreten. Dazu gehört auch die Positionierung in der Öffentlichkeit durch aktive Medienarbeit.

Die strategischen Leitsätze sind die Grundlage unseres Handelns im Allgemeinen und die Vorgabe für die Ausrichtung in unseren Haupttätigkeitsfeldern: Marketing & Klassifikation, Interessenvertretung, Sozialpartnerschaft & Sozialversicherung, Beruf & Bildung sowie Kommunikation.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


Weitere Informationen und Links:



Newsletter abonnieren
Auf  diesem Link abonnieren Sie unseren Newsletter und sind stets aktuell informiert.


Eigene News publizieren
Haben Sie eine aktuelle Firmeninformation oder ein Angebot, dass Sie hier publizieren möchten?
Auf  diesem Link erfassen Sie die entsprechenden Informationen.

www.helpnews.ch

Der Onlineverlag HELP Media AG publiziert seit 1996 Konsumenteninformationen für Schweizerinnen und Schweizer. Mit über 150 Suchmaschinen und Informationsportalen gehört HELP Media AG zu den Marktleadern im Schweizer Onlinemarkt.

offene Jobs
Referenzen
  Online-Shop

HELP Media AG in Social Networks
Facebook X (früher Twitter) Instagram LinkedIn YouTube

Ihre Werbeplattform

HELP.CH your e-guide ® ist ein führendes Verzeichnis der Schweiz mit über 18 Mio. erweiterten Wirtschafts- und Firmendaten, 2'500 eigenen Schweizer Webadressen (Domains) und 150 eigenständigen Informationsportalen. Ausserdem betreibt der Onlineverlag HELP Media AG eines der grössten Schweizer Medien-Netzwerke mit über 1 Mio. Webseiten in allen Interessensbereichen.

www.help.ch

Kontakt

  • Email:
    info@help.ch

  • Telefon:
    +41 (0)44 240 36 40
    0800 SEARCH
    0800 732 724

  • Zertifikat:
    Sadp