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Vandalismus an Strasseninfrastruktur gefährdet Sicherheit und verursacht hohe Kosten

 



28.05.2026, In den vergangenen Wochen kam es entlang von Urner Kantonsstrassen erneut zu mehreren Fällen von absichtlichen Beschädigungen. Betroffen waren unter anderem Infrastrukturanlagen an der Bauerstrasse zwischen Isleten und Bauen. Dort wurden entlang dem beliebten «Weg der Schweiz» verschiedene Sicherheitseinrichtungen mutwillig beschädigt oder entfernt und teilweise in den Urnersee geworfen.

Unter anderem wurden ein Sicherheitstor beim Zugang zu einer Galerie, eine Sitzbank sowie mehrere Schachtabdeckungen entfernt. Solche Eingriffe sind nicht nur ärgerlich, sondern können lebensgefährliche Situationen für Verkehrsteilnehmende und Unterhaltsdienste verursachen, gerade jetzt beim Start in die Wander- und Bikesaison. Das Risiko ist erheblich: Entfernte Schachtdeckel, Abdeckungen oder Sicherheitseinrichtungen können erhebliche Risiken darstellen – nicht nur nachts oder bei schlechter Sicht.

Stau-Dosieranlage beschädigt
Neben diesen Vorfällen registriert das Amt für Tiefbau regelmässig beschädigte Buswartehäuschen, Schmierereien oder vorsätzliche Sachbeschädigungen an Signalisationen und Strasseneinrichtungen. Die Schäden müssen jeweils mit personellem und finanziellem Aufwand behoben werden. Die Kosten trägt die Allgemeinheit. Auch die Rotlichtanlage im Gamsboden am Gotthardpass, die den Verkehrszufluss vom Kanton Tessin in den Kanton Uri dosiert, wurde mutwillig beschädigt. Die Dosieranlage ist eine Massnahme des Staumanagements Uri und erlitt einen Totalschaden. Neben den Kosten verursacht der Vandalismus an Lichtsignalanlagen und Verkehrsschildern ein grosses Risiko für die Verkehrssicherheit.

Die Baudirektion ruft die Bevölkerung auf, öffentliche Einrichtungen mit Sorgfalt zu behandeln und Beobachtungen von mutwilligen Beschädigungen zu melden. Hinweise aus der Bevölkerung helfen mit, Schäden rasch zu beheben und dadurch entstandene Gefahrenstellen wieder sicher zu machen.


Kontakt:
Stefan Bucheli, Abteilungsleiter Betrieb Kantonsstrassen
Telefon +41 41 875 2697
stefan.bucheli@ur.ch

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Kantonale Verwaltung Uri:
Das Tal Uri wurde 853 von Ludwig dem Deutschen der von ihm gestifteten Fraumünsterabtei zu Zürich geschenkt. Dadurch gelangte Uri unter die Gewalt der Reichsvogtei von Zürich. Nach dem Aussterben der Zähringer, welche dieselbe besessen hatten (1218), verlieh Friedrich II. die hoheitlichen Rechte über Uri den Habsburgern; aber schon 1231 erwirkten sich die Urner von seinem Sohn König Heinrich VII. die Reichsunmittelbarkeit, welche ihnen 1274 auch von Rudolf von Habsburg bestätigt wurde.

Uri fasziniert durch seine Vielseitigkeit - von den milden Ufern des Urnersees über schmucke Dörfer bis hinauf zu den majestätischen Bergspitzen ist es hier meist nicht mehr als ein Katzensprung.

Ebenso vielfältig wie die Landschaft ist das Urner Freizeit- und Ferienangebot. Rund um den Urnersee liegt ein wahres Paradies an Sport- und Wandermöglichkeiten. Oder lassen Sie sich von der imposanten Berglandschaft verzaubern.

In Uri finden Sie alles, was Sie sich für erlebnisreiche Ferientage wünschen: Berge und Seen, Sport und Spass, gemütliche Hotels und heimelige Gasthöfe, Ruhe und Erholung - und vor allem aufgestellte Leute, die Sie gerne verwöhnen, damit Sie sich in den Urner Ferienorten so richtig wohl fühlen.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


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