Bei anhaltender Hitze können Blaualgenblüten derzeit auch in weiteren Seen auftreten

 



28.05.2026, Warmes, ruhiges Wasser, starke Sonneneinstrahlung und ausreichend Nährstoffe sind erforderlich, damit eine Algenblüte entstehen kann. Eine solche wurde nun im Lauerzersee festgestellt.

Der Verdacht auf eine Blaualgenblüte im Lauerzersee hat sich bestätigt. Durch eine mikroskopische Analyse der Algen konnte die Art «Tychonema» identifiziert werden. Bei der Art handelt es sich um eine Blaualge, welche in den schwimmenden Algenteppichen vorkommt, jedoch nicht dominiert. Die Art hat das Potenzial Toxine zu bilden und in das Wasser abzugeben. Aufgrund der aktuellen Wetter- und Umweltbedingungen können Blaualgenblüten derzeit auch in weiteren Seen auftreten.

Verhaltensempfehlungen bei Blaualgenblüten
Eine Abkühlung im Lauerzersee ist trotz der Algen möglich. Um das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen zu minimieren, sollten jedoch folgende Empfehlungen beachtet werden:

- Vom Baden in sehr trübem Wasser wird abgeraten.

- Auffällige Verfärbungen an der Wasseroberfläche sowie Ansammlungen von Algen meiden.

- Es sollte kein Wasser geschluckt werden. Hier sind insbesondere Kleinkinder und Hunde gefährdet, 4. da sie ein geringeres Körpergewicht aufweisen.

- Nach dem Baden gründlich duschen und den Körper abtrocknen.

- Hunde von trübem Wasser und Pfützen – insbesondere im Uferbereich – fernhalten.

- Bei Verdacht auf Vergiftungserscheinungen umgehend ärztliche beziehungsweise tierärztliche Hilfe aufsuchen.

Bakterium führt zur Algenblüte
Bei sogenannten Blaualgen handelt es sich nicht um Algen, sondern um Cyanobakterien. Trotz ihres Namens erscheinen sie meist grünlich oder rötlich und nur selten blau.

Treffen günstige Bedingungen wie hohe Wassertemperaturen, intensive Sonneneinstrahlung und wenig Wind zusammen, können sich innerhalb kurzer Zeit sogenannte Blaualgenblüten bilden. Besonders im Spätsommer sind die Bedingungen dafür oft günstig. Algenblüten können jedoch auch früher auftreten oder bei anhaltend milden Temperaturen bis in den Herbst hinein bestehen bleiben.

Blaualgen kommen natürlicherweise in allen Gewässern vor und sind in geringen Mengen in der Regel ungefährlich.


Kontakt:
Sandro Betschart
Amt für Gewässer
+41 41 819 20 84

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Kantonale Verwaltung Schwyz:
Vor Jahrtausenden schon lebten Menschen im Gebiet des späteren Kantons Schwyz. Besonders intensiv war nach neuesten Erkenntnissen die Besiedlung im Raum Freienbach-Hurden. Zahlreiche Funde belegen Dasein und Wirken jener Ur- Schwyzer vor 4 - 5000 Jahren. Aus Stein sind vorerst noch ihre Werkzeuge; bald wird es Bronze sein, die recht vielfältigen Funde im ganzen Kantonsgebiet beweisen es. Seltener sind die Zeugnisse der folgenden Epoche, der Eisenzeit. Die Bevorzugung der Siedlungsräume an Seeufern und günstigen Hanglagen kennzeichnet sodann die Erfassung des Raumes zur römischen Zeit.

Vor rund 1400 Jahren setzten sich die Alamannen fest und prägten mit ihren Wirtschafts- und Lebensformen die alten Siedlungsräume. Das Volk wuchs, das Land musste ausgebaut werden. Das Christentum drang vor, die Kirchenbauten von Tuggen und Schwyz erlauben es, diesen Vorgang ins späte 7. und frühe 8. Jahrhundert festzulegen. Am Zürichsee und in den Talkesseln von Schwyz und Arth werden Schwerpunkte der Siedlung erkennbar.

Der Kanton Schwyz bietet eine reiche Palette bunter Schönheiten. Alles ist vorhanden: die weite Ebene und die steile Kletterwand, Seen, eingebettet in sanfte Hügel oder hochalpine Berge, saftige, bestossene Alpweiden und weite Wälder. Vielfältig ist das sportliche Angebot: nordischer und alpiner Skilauf, Segeln, Vita-Parcours und Finnenbahn, Schwimmen unter Dach, im Frei- oder Strandbad, Kanufahrten, Fischen, Wandern und vieles mehr.

Die Schwyzer Skilifte, Luft-, Sessel- und Zahnradbahnen erklimmen über 15'000 m Höhendifferenz. Mehr als 160 Hotels, Gasthäuser, Touristenheime mit 6'000 Schlafstellen, eine Vielzahl von Ferienwohnungen und Privatzimmern sowie 23 Campingplätze befinden sich im Kanton zwischen 420 und 1'800 m Höhe.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


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