Phishing auf dem Vormarsch: Polizei setzt auf LINDA-Kampagne |
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Bildrechte: Card Security
01.06.2026, Zürich (ots) - Phishing-Angriffe erreichen in der Schweiz neue Höchststände. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Bevölkerung unsicher ist, wie sie sich schützen kann. Die Polizei verstärkt deshalb ihre Präventionsarbeit und sensibilisiert mit Card Security für den sicheren Umgang mit Debit- und Kreditkarten. Anfang Juni startet die Kampagne "LINDA schützt vor Phishing!".
Phishing bleibt eine der häufigsten Betrugsformen
Aktuelle Auswertungen des Bundesamts für Cybersicherheit BACS zeigen, dass 19 Prozent der im Jahr 2025 registrierten Cybervorfälle im Zusammenhang mit Phishing standen. Parallel dazu weist die polizeiliche Kriminalstatistik 2025 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Phishing-Fälle um 24,9 Prozent aus.
Neben der steigenden Fallzahl verändert sich auch die Qualität der Angriffe. Laut dem BACS setzen Täter:innen vermehrt auf mehrstufige Betrugsstrategien und kombinieren verschiedene Kanäle wie E-Mail, Kurznachrichten, Anrufe oder gefälschte Webseiten, um an sensible Informationen zu gelangen. Betrüger:innen nehmen sich auch vermehrt Zeit für individuell auf ihre Opfer zugeschnittene Angriffe.
LINDA - fünf Buchstaben mit grosser Wirkung
Technische Sicherheitsmassnahmen allein reichen nicht, um Phishing wirksam zu bekämpfen. Grösstes Einfallstor ist der Mensch. Phishing-Angriffe zielen auf Aufmerksamkeit, Vertrauen und Reaktionsverhalten ab. Entsprechend kommt der Sensibilisierung der Bevölkerung und Präventionsarbeit eine zentrale Rolle zu.
Genau hier setzen die Polizei und Card Security mit ihrer diesjährigen Kampagne gegen Kartebetrug an. Unter dem Motto "LINDA schützt vor Phishing!" unterstützt Fischerin LINDA Kartennutzer:innen dabei, sich an die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit Debit- und Kreditkarten zu erinnern. Jeder Buchstabe von LINDAs Name steht für einen Merksatz, mit dem man Phishing verhindern kann:
L = Links und Anhängen misstrauen
I = Inhalte kritisch prüfen
N = Neutrale Anrede anzweifeln
D = Dringlichkeit hinterfragen
A = Absender überprüfen
"Nur wer typische Betrugsmuster und verdächtige Signale erkennt, kann sich wirksam schützen", unterstreicht Pascal Simmen, Chef Prävention und stellvertretender Leiter Kommunikation der Kantonspolizei Schwyz sowie Vorstandsmitglied des Vereins Card Security. "Unser Ziel mit der Card-Security-Kampagne ist es, die Bevölkerung mit einfachen und wirksamen Schutzmassnahmen zu sensibilisieren. LINDA unterstützt uns dabei."
Breit abgestützte Präventionskampagne in zwei Wellen
Die Card-Security-Kampagne läuft im ganzen Monat Juni 2026 sowie vom 16. September bis zum 14. Oktober 2026. In diesen Zeiträumen werden TV-Spots in allen Landesteilen ausgestrahlt. Ergänzend sorgen Plakate an stark frequentierten Orten sowie im öffentlichen Verkehr für Aufmerksamkeit.
Auf der Website www.card-security.ch steht zudem ein interaktiver Wissenstest mit Wettbewerb zur Verfügung. Parallel dazu werden auf den wichtigsten Schweizer Online-Newsportalen sowie in sozialen Netzwerken gezielte Online- und Social-Media-Anzeigen geschaltet. Auch die Polizei engagiert sich schweizweit mit verschiedenen Aktivitäten, um die Bevölkerung zu sensibilisieren und Informationsmaterial zu verteilen.
Debit- und Kreditkartenherausgeber sowie Banken informieren ihre Kund:innen über die eigenen Kanäle und unterstützen so die Präventionskampagne ebenfalls. Sie gelten als wichtigste und vertrauenswürdigste Anlaufstellen, wenn es um die Vermittlung von Sicherheit beim Bezahlen geht. Dies zeigen sowohl die 2025 im Auftrag von Card Security durchgeführte Online-Umfrage von gfs.bern als auch der Swiss Payment Monitor 2026. Pascal Simmen betont: "Card Security zeigt eindrücklich, wie erfolgreich die enge Zusammenarbeit zwischen Finanzbranche und Polizei in der Prävention wirken kann. Diese partnerschaftliche Kooperation hat sich während vieler Jahre bewährt und ist eine echte Erfolgsgeschichte im Kampf gegen Betrug."
Kartenzahlungen gewinnen an Bedeutung - Prävention auch
Die Ergebnisse des Swiss Payment Monitor 2026 zeigen auch, dass Debit- und Kreditkarten im Alltag weiter an Bedeutung gewinnen. Sowohl bei Präsenzgeschäften als auch im Onlinehandel zählen sie zu den meistgenutzten Zahlungsmitteln. Mit der zunehmenden Nutzung digitaler Zahlungsmethoden steigt jedoch auch das Risiko, Opfer von Kartenbetrug zu werden. Die obengenannte gfs.bern-Umfrage macht deutlich, dass es dabei kein klares Opferprofil gibt: Weder Alter noch Einkommen sind ausschlaggebende Faktoren. Auffällig ist lediglich, dass Personen, die ihre Karte regelmässig einsetzen, häufiger betroffen sind als Gelegenheitsnutzer:innen. Gleichzeitig gaben 36 Prozent der Befragten an, nicht zu wissen, wie sie sich besser schützen können.
Umso wichtiger ist die Präventionskampagne "LINDA schützt vor Phishing!", die konkrete Hilfestellungen für einen sicheren Umgang mit digitalen Zahlungsmitteln bietet.
Pressekontakt:
Pascal Simmen
Chef Prävention und Stv. Chef Kommunikation, Kantonspolizei Schwyz und Vorstandsmitglied Verein Card Security
Telefon: +41 41 819 53 51
E-Mail: pascal.simmen@sz.ch
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Card Security
Über Card Security:
Zum Angebot gehören unter anderem Plastikkarten, Mitarbeiterausweise, Besucherkarten, RFID- und NFC-Lösungen, Kartendrucker, Verbrauchsmaterialien sowie Zubehör für professionelle Ausweis- und Identifikationssysteme. Card Security unterstützt Unternehmen, Behörden, Schulen, Vereine und Organisationen bei der Umsetzung individueller Sicherheits- und Zutrittslösungen.
Dank langjähriger Erfahrung, technischer Kompetenz und persönlicher Beratung entwickelt Card Security massgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen. Qualität, Zuverlässigkeit und Kundennähe stehen dabei im Mittelpunkt.
Card Security steht für sichere Identifikations- und Kartensysteme, innovative Technologien und professionelle Lösungen für moderne Sicherheits- und Zutrittskonzepte.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
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