Logoregister

Junglandwirte zur AP 2030 - fehlt der Mut?

 



05.06.2026, Die Agrarpolitik 2030 droht aus Sicht der JULA CH ihre zentralen Ziele zu verfehlen. Wichtige Anliegen der jungen Generation wurden im Verlauf der Diskussionen zunehmend verwässert. Die JULA CH forderte einen konsequenten Systemwechsel mit klaren Verbesserungen für die Betriebe.

Die Junglandwirtekommission der Schweiz (JULA CH) hat sich seit Beginn aktiv in die Diskussion zur AP 30+ eingebracht und das BLW in einer Begleitgruppe beraten. Die JULA CH begrüsst diesen Einbezug der nächsten Generation ausdrücklich.

Im vergangenen Monat nutzte die JULA CH ein weiteres Gespräch mit dem BLW, um zentrale Anliegen nochmals zu bekräftigen. Ziel ist ein mutiger Systemwechsel hin zu stabilen Rahmenbedingungen, mehr Planungssicherheit und Innovation auf den Betrieben, angemessenen Einkommen und tragbaren Arbeitsbelastungen in allen Regionen und einen Abbau des Spannungsfeldes zwischen Markt und Politik für eine Steigerung der Wertschöpfung.

Im Verlauf der Diskussionen stellt die JULA CH jedoch fest, dass zentrale Anliegen immer weniger berücksichtigt wurden. Zwar wird die Digitalisierung als Chance erkannt, doch der angestrebte Wechsel von einer massnahmenhin zu einer ergebnisorientierten Richtung wird nur unzureichend verfolgt. Statt echte Entlastung für die Betriebe zeichnet sich eher eine Tendenz zu mehr Überwachung und vereinfachten Kontrollen ab. Zudem bleibt aus Sicht der JULA CH unklar, wie die einheimische Produktion konkret gestärkt werden soll.

Die JULA CH unterstützt grundsätzlich den Einbezug der gesamten Wertschöpfungskette. Allerdings zeigen die bisherigen Zielvereinbarungen mit dem Detailhandel nicht die gewünschte Wirkung. Insbesondere die ökonomische Nachhaltigkeit wird gar nicht berücksichtigt. Die JULA CH erwartet vom Detailhandel, dass er seine Verantwortung wahrnimmt und den Absatz von Schweizer Produkten aktiv stärkt. Mit einem zusätzlichen Brief an den Detailhandel und Treffen auf einem Bauernhof will die JULA CH nochmals Druck auf den Detailhandel ausüben.

Ein zentraler Hebel liegt für die JULA CH im Grenzschutz. Dieser muss gezielt gestärkt werden, um sowohl den Bundeshaushalt zu entlasten als auch die Absatzmöglichkeiten für Schweizer Produkte zu verbessern. Eine reine Produktionsförderung greift zu kurz, wenn Verarbeitung und Absatz nicht gesichert sind.

Die JULA CH anerkennt die Herausforderungen bei der Hofnachfolge und sieht sich nicht als privilegierte Junglandwirte, wie sie Nationalrat K. Baumann bezeichnete. Die Erhöhung der Altersgrenze für die Starthilfe im Rahmen der Motion Baumann lehnt die JULA CH ab, da sie Hofübergaben weiter verzögern könnte. Stattdessen fordert die JULA CH gezielte Anpassungen bei der Steuerlast des Verkehrswerts.

Die JULA CH verlangt zudem die konsequente Umsetzung der Motion Wismer zur Wahrung der Verhältnismässigkeit in der DZV.

Und zum Schluss fordert die JULA CH den Einkommensvergleich anhand des Median-Arbeitsverdienstes der Landwirtschaft mit dem Median- Lohn des 2./3. Sektors. Andere Vergleichsgrössen sind weder wissenschaftlich noch objektiv.

Wir bleiben zuversichtlich, dass das BLW in der Ausarbeitung unsere Anliegen anerkennt und möglichst gut berücksichtigen mag.

Rückfragen:
Damien Rey, Präsident Junglandwirte
079 566 38 10
www.junglandwirte.ch



Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Schweizer Bauernverband (SBV):
Der Schweizer Bauernverband ist der Dachverband der Schweizer Landwirtschaft. Zusammengesetzt ist der Verband aus Vertretern von 25 kantonalen Berufsorganisationen diversen Fachverbänden.

Der Hauptsitz des Schweizer Bauernverbandes befindet sich in Brugg.

Als Dachverband der schweizerischen Landwirtschaft nehmen wir vielseitige und interessante Aufgaben wahr. Neben der Interessenvertretung haben wir einen grossen und erfolgreichen Dienstleistungsbereich.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


Quellen:
  HELP.ch

Weitere Informationen und Links:



Newsletter abonnieren
Auf  diesem Link abonnieren Sie unseren Newsletter und sind stets aktuell informiert.


Eigene News publizieren
Haben Sie eine aktuelle Firmeninformation oder ein Angebot, dass Sie hier publizieren möchten?
Auf  diesem Link erfassen Sie die entsprechenden Informationen.

www.helpnews.ch

Der Onlineverlag HELP Media AG publiziert seit 1996 Konsumenteninformationen für Schweizerinnen und Schweizer. Mit über 150 Suchmaschinen und Informationsportalen gehört HELP Media AG zu den Marktleadern im Schweizer Onlinemarkt.

offene Jobs
Referenzen
  Online-Shop

HELP Media AG in Social Networks
Facebook X (früher Twitter) Instagram LinkedIn YouTube

Aktuelle News

CH Media lanciert «Schweiz heute» und setzt auf die Bündelung digitaler Inhalte
swiss-press.com / HELP Media AG, 05.06.2026

Sascha Spring kocht auf dem Wasserngrat
Gstaad Saanenland Tourismus, 05.06.2026

Siehe mehr News

Ihre Werbeplattform

HELP.CH your e-guide ® ist ein führendes Verzeichnis der Schweiz mit über 18 Mio. erweiterten Wirtschafts- und Firmendaten, 2'500 eigenen Schweizer Webadressen (Domains) und 150 eigenständigen Informationsportalen. Ausserdem betreibt der Onlineverlag HELP Media AG eines der grössten Schweizer Medien-Netzwerke mit über 1 Mio. Webseiten in allen Interessensbereichen.

www.help.ch

Kontakt

  • Email:
    info@help.ch

  • Telefon:
    +41 (0)44 240 36 40
    0800 SEARCH
    0800 732 724

  • Zertifikat:
    Sadp