Migrationsbehörde: Genehmigungsanträge werden digitalisiert |
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26.06.2026, Ab August 2026 können Genehmigungsanträge beim Migrationsamt der Bevölkerungsabteilung vollständig digital eingereicht werden. Dieses neue Verfahren schliesst die 2017 begonnene Digitalisierung ab und macht das Drucken und Versenden von Papierdokumenten überflüssig. Bürger und Arbeitgeber profitieren von einem einfacheren Zugang zu den Dienstleistungen, während die Kantonsverwaltung die Effizienz der Antragsbearbeitung verbessert. Dies ist ein wichtiger Schritt in der vom Departement für Institutionen vorangetriebenen Digitalisierung und Vereinfachung der Prozesse.
Die Digitalisierung im Migrationsamt begann 2017 mit der Einführung des Assistenten zum Ausfüllen von Online-Formularen. Bislang erforderte der letzte Schritt jedoch noch das Ausdrucken der Formulare, das handschriftliche Unterschreiben und den Versand per Post. Nach Erhalt mussten die Anträge erneut eingescannt und in den IT-Systemen der Kantonsverwaltung erfasst werden.
Ab August 2026 werden Genehmigungsanträge vollständig digital gestellt, wodurch Papierdokumente dauerhaft entfallen. Diese Entwicklung vereinfacht die Abläufe für die Nutzer, reduziert den Verwaltungsaufwand und optimiert die Antragsbearbeitung. Alle bestehenden Kontrollen und Prüfungen bleiben dabei erhalten. Mit dem neuen System können Sie Ihren Antrag jederzeit speichern und später fortsetzen. Bei Bedarf steht Ihnen das Kontaktcenter direkt zur Verfügung.
Aus organisatorischer Sicht stärkt diese Lösung das digitale Management des gesamten Anwendungslebenszyklus, verbessert die Nachverfolgbarkeit von Dateien und optimiert interne Prozesse. Diese Initiative trägt einem konkreten Bedarf von Nutzern und Kantonsverwaltung Rechnung. Einerseits erfordern die stetig steigenden Erwartungen an Schnelligkeit, Transparenz und Einfachheit öffentlicher Dienstleistungen eine Weiterentwicklung des bestehenden Modells. Andererseits macht der geplante Zeitrahmen für die Erneuerung der föderalen SIMIC-Anwendung die Einführung effektiverer Lösungen auf kantonaler Ebene bereits heute notwendig.
Die Bedeutung der Änderung zeigt sich auch im Umfang der vom Migrationsamt bearbeiteten Unterlagen, die durchschnittlich 700 Anträge pro Tag auf Erteilung, Änderung oder Verlängerung von Genehmigungen bearbeiten.
„ Mit dieser Lösung bieten wir Bürgern und Unternehmen ein einfacheres, schnelleres und effizienteres Werkzeug. Wir gewährleisten zudem die Sicherheit und den ordnungsgemässen Umgang mit sensiblen Daten zum Wohle aller Beteiligten. Die Digitalisierung ist ein Mittel, um qualitativ hochwertige öffentliche Dienstleistungen anzubieten und die Ressourcen der Verwaltung effektiver zu nutzen “, betonte Norman Gobbi, Staatsrat und Direktor des Ministeriums für Institutionen.
Mit der für August erwarteten Einführung des neuen Verfahrens unternimmt die Bevölkerungsabteilung einen weiteren Schritt in ihrer digitalen Transformation. Diese Initiative ist Teil des umfassenderen Digitalisierungs- und Prozessvereinfachungsprozesses, der vom Ministerium für Institutionen vorangetrieben wird und darauf abzielt, die Beziehungen zu Bürgern, Unternehmen und lokalen Behörden zugänglicher und effektiver zu gestalten.
Medienkontakt:
Norman Gobbi
Staatsrat und Direktor des Ministeriums für Institutionen
Tel. +41 91 814 31 30
Silvia Gada
Leiterin der Bevölkerungsabteilung
Tel. +41 91 814 31 30
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Über Kantonale Verwaltung Tessin / Ticino:
Zwischen 1403 und 1422 wurden einige Teile des Kantons bereits der Herrschaft von Uri unterstellt, mussten aber später wieder abgetreten werden. Die Leventina brachte Uri 1440 unter seine Kontrolle. In einer zweiten Eroberung gewannen Uri, Schwyz und Nidwalden im Jahr 1500 die Stadt Bellinzona und die Riviera. Der dritte Vorstoss nach Süden erfolgte durch die Truppen aller drei Urkantone.
Locarno, wie das Maggiatal, Lugano und Mendrisio wurden 1512 eingegliedert. In der ausschliesslichen Herrschaft von Uri war danach die Leventina vom Sankt Gotthard bis nach Biasca. Die restliche Gegend der ennetbergischen Vogteien (die Machtbereiche über den Bergen) wurde gemeinsam durch die drei Kantone beherrscht.
Das Tessin ist das Tor zum Süden und besticht durch seinen Charme, fasziniert mit seinem Lifestyle und seiner italienischen Sprache. Jenseits der Alpen empfängt Sie der Süden: italienisches Flair, mildes Klima, Palmen an sauberen Stränden, liebliche Täler, romanische Kirchen und pittoreske Gassen, die sich auf belebte Piazze öffnen. Aber nie ist die alpine Welt weit entfernt.
Bergtouren, die in Schnee und Fels beginnen, enden in Kastanienwäldern, und von den Ufern streben bewaldete Hänge zu hohen Gipfeln. Auf Alpweiden blüht der Enzian, an der Seepromenande die Kamelie. Wer die Dolce Vita sucht, findet Ruhe in subtropischen Gärten. Wer lieber die Nerven kitzelt, lässt sich durch Schluchten treiben. Und wessen Sinn nach Kultur steht, der wird ihr überall begegnen: Dichter und Künstler fühlten sich angezogen von romantischen Landschaften, Architekten liessen sich zu ihren kühnen Bauten von alter Tradition inspirieren. Vergangenheit und Zukunft, Nord und Süd, Berg und Ebene, Natur und Kultur, Stadt und Land bilden eine faszinierende Einheit voller Gegensätze. Das Abenteuer heisst Ticino.
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