Ein Konzept für die Natur - Regierungsrat genehmigt kantonales Naturschutzgesamtkonzept

 



26.06.2026, Der Regierungsrat hat das kantonale Naturschutzgesamtkonzept genehmigt. Neben der Beibehaltung der bewährten Praxis in bestehenden Naturschutzgebieten soll die behördliche Naturschutztätigkeit künftig stärker auf die ökologische Vernetzung und die Biodiversität im Siedlungsraum ausgerichtet werden. Das kantonale Naturschutzgesamtkonzept baut auf das Prinzip der Freiwilligkeit.

Das vom Regierungsrat am 9. Juni 2026 genehmigte kantonale Naturschutzgesamtkonzept zeigt auf, wie die heimische Biodiversität und die für Wirtschaft und Gesellschaft wichtigen Biodiversitätsleistungen erhalten werden können. Die bewährte Praxis in den bestehenden Naturschutzgebieten wird weitergeführt. Mit den Handlungsfeldern «Ökologische Vernetzung» und «Biodiversität im Siedlungsraum» kommen zwei neue Schwerpunkte hinzu, die in Zukunft verstärkt angegangen werden sollen.

Prinzip der Freiwilligkeit
Mit den neuen Handlungsfeldern «Ökologische Vernetzung» und «Biodiversität im Siedlungsraum» werden künftig vermehrt ökologische Aufwertungen auch ausserhalb bestehender Naturschutzgebiete angestrebt. Im Naturschutzgesamtkonzept ist festgehalten, dass für diese Massnahmen das Prinzip der Freiwilligkeit gilt. Massnahmen werden nur mit dem Einverständnis der Grundeigentümer umgesetzt. Vielmehr sollen Aufwertungsprojekte durch gezielte Anreize und einer Unterstützung aller Akteure ermöglicht werden.

Synergien nutzen
Das Naturschutzgesamtkonzept setzt klare Prioritäten. Es legt fest, für welche Pflanzen- und Tierarten im Kanton Schwyz ein hoher Handlungsbedarf besteht und in welchen Gebieten Fördermassnahmen sinnvollerweise umgesetzt werden. Dabei werden Synergien genutzt. Artenfördermassnahmen und ökologische Aufwertungen sollen beispielsweise zur Aufwertung von Erholungsräumen beitragen, innerhalb von Siedlungen eine kühlende Wirkung entfalten oder die Boden- und Luftqualität verbessern.


Medienkontakt:
Annemarie Sandor
Amt für Wald und Natur
+41 41 819 18 50

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Kantonale Verwaltung Schwyz:
Vor Jahrtausenden schon lebten Menschen im Gebiet des späteren Kantons Schwyz. Besonders intensiv war nach neuesten Erkenntnissen die Besiedlung im Raum Freienbach-Hurden. Zahlreiche Funde belegen Dasein und Wirken jener Ur- Schwyzer vor 4 - 5000 Jahren. Aus Stein sind vorerst noch ihre Werkzeuge; bald wird es Bronze sein, die recht vielfältigen Funde im ganzen Kantonsgebiet beweisen es. Seltener sind die Zeugnisse der folgenden Epoche, der Eisenzeit. Die Bevorzugung der Siedlungsräume an Seeufern und günstigen Hanglagen kennzeichnet sodann die Erfassung des Raumes zur römischen Zeit.

Vor rund 1400 Jahren setzten sich die Alamannen fest und prägten mit ihren Wirtschafts- und Lebensformen die alten Siedlungsräume. Das Volk wuchs, das Land musste ausgebaut werden. Das Christentum drang vor, die Kirchenbauten von Tuggen und Schwyz erlauben es, diesen Vorgang ins späte 7. und frühe 8. Jahrhundert festzulegen. Am Zürichsee und in den Talkesseln von Schwyz und Arth werden Schwerpunkte der Siedlung erkennbar.

Der Kanton Schwyz bietet eine reiche Palette bunter Schönheiten. Alles ist vorhanden: die weite Ebene und die steile Kletterwand, Seen, eingebettet in sanfte Hügel oder hochalpine Berge, saftige, bestossene Alpweiden und weite Wälder. Vielfältig ist das sportliche Angebot: nordischer und alpiner Skilauf, Segeln, Vita-Parcours und Finnenbahn, Schwimmen unter Dach, im Frei- oder Strandbad, Kanufahrten, Fischen, Wandern und vieles mehr.

Die Schwyzer Skilifte, Luft-, Sessel- und Zahnradbahnen erklimmen über 15'000 m Höhendifferenz. Mehr als 160 Hotels, Gasthäuser, Touristenheime mit 6'000 Schlafstellen, eine Vielzahl von Ferienwohnungen und Privatzimmern sowie 23 Campingplätze befinden sich im Kanton zwischen 420 und 1'800 m Höhe.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


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