Jahresbericht Lebensmittelkontrolle Kanton Solothurn

 



16.07.2026, Die Lebensmittelkontrolle im Gesundheitsamt hat im Jahr 2025 insgesamt 1’595 Kontrollen durchgeführt und rund 3’850 Proben untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass eine wirksame Überwachung notwendig bleibt. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für die Lebensmittelsicherheit, den Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten sowie eine hohe Wasserqualität.

Die Lebensmittelkontrolle führte im vergangenen Jahr 1’595 Kontrollen in Lebensmittelbetrieben im gesamten Kantonsgebiet durch. Kontrolliert wurden Restaurants, Imbissbetriebe, Metzgereien, Bäckereien, Detailhandelsgeschäfte sowie zahlreiche weitere Betriebe. Die Kontrollergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Betriebe ihre Verantwortung gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten erfüllt. Gleichzeitig ist die Lebensmittelkontrolle vermehrt mit anspruchsvollen Fällen konfrontiert, die umfangreiche Abklärungen und einen konsequenten Vollzug erfordern.

Die Lebensmittelkontrolle musste 153 Prozessverbote als Sofortmassnahme bei erheblichen Mängeln verfügen. Darüber hinaus wurden 101 Strafanzeigen aufgrund von schwerwiegenden Verstössen gegen das Lebensmittelrecht eingereicht. 15 Betriebe mussten im Berichtsjahr vorübergehend geschlossen werden, um die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten nicht zu gefährden. Dieser deutliche Anstieg der Betriebsschliessungen bestätigt einen Trend, der sich in den vergangenen Jahren abgezeichnet hat. In Teilen der Lebensmittelbranche ist eine qualitative Verschlechterung festzustellen.

Die Lebensmittelkontrolle hat im Berichtsjahr in ihren Laboratorien auch zahlreiche Proben untersucht: 1’390 Lebensmittelproben, 110 Duschwasserproben und 80 Badewasserproben. Für das Amt für Umwelt wurden zusätzlich 1’956 Umweltproben untersucht.

Wasserqualität regelmässig überprüft

Weiter hat die Lebensmittelkontrolle die Qualität von Trinkwasserversorgungen und öffentlichen Badeanlagen überwacht. Die grosse Mehrheit der Betriebe und der untersuchten Proben entsprach den gesetzlichen Anforderungen. Auch die Qualität der überwachten Badestellen in Seen und Flüssen (Aare, Emme, Burgäschisee) erwies sich insgesamt als gut.

Neue Herausforderungen für die Lebensmittelkontrolle

Neben der klassischen Lebensmittel- und Wasserüberwachung gewinnen Themen wie PFAS, Chlorothalonil-Metaboliten und andere langlebige Schadstoffe zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig werden einzelne Vollzugsfälle komplexer und erfordern vertiefte Abklärungen sowie eine enge Zusammenarbeit mit anderen Behörden. Seit 2023 gehört zudem die Kontrolle von Solarien zum Aufgabengebiet der Lebensmittelkontrolle.

Weitere Informationen

Jahresbericht 2025 zum Download sowie Hintergrundinformationen: lmk.so.ch

Medienkontakt:
Rathaus
Barfüssergasse 24
4509 Solothurn
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Über Kantonale Verwaltung Solothurn:
Die Stadt Solothurn (Salodurum) war schon zur Römerzeit ein Knotenpunkt der grossen Heerstrassen Helvetiens. 888 kam das Gebiet des heutigen Kantons Solothurn an das Königreich Burgund und 1032 mit diesem an das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.

Im Mittelalter lehnt sich ihre Geschichte an das im 10. Jahrhundert entstandene Chorherrenstift des heiligen Ursus an, das ursprünglich alle Hoheitsrechte mit Ausnahme des Blutbanns innehatte, von dem sich die Bürgerschaft aber allmählich emanzipierte. Nach dem Aussterben der Zähringer (1218), welche die Reichsvogtei besassen, wurde Solothurn reichsunmittelbar; 1295 schloss es mit Bern ein ewiges Bündnis und hatte 1318 eine Belagerung durch Herzog Leopold I. von Habsburg auszustehen, weil es Friedrich den Schönen nicht als König anerkannte. 1344 erwarb die Stadt Solothurn ihr erstes ausserstädtisches Territorium.

Ein Versuch des verarmten Grafen Rudolf von Kyburg, sich der Stadt durch Verrat zu bemächtigen, wurde glücklich vereitelt (Solothurner Mordnacht, vom 10. zum 11. November 1382) und führte zu dem Kyburger Krieg, in welchem Bern und Solothurn das Grafenhaus vernichteten.

Wie eine grüne Oase liegt der Kanton Solothurn verbindend zwischen den Agglomerationen Basel, Bern, Zürich. Liebliche Gegenden, harmonisch eingebettet in eine eindrückliche Natur und eine attraktive Palette von Erholungsmöglichkeiten bieten für Bewohner/innen und Gäste einen Lebensraum, der sowohl zentral liegt als auch ruhig ist.

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