Weiterentwicklung der Steuerdeklarationslösung geplant

 



23.09.2026, Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat für die Jahre 2027 bis 2031 einen Verpflichtungskredit in der Höhe von gut 1,4 Millionen Franken für die Weiterentwicklung der Steuerdeklarationslösung „eTAX Natürliche Personen“. Mit den geplanten Erweiterungen wird die Deklaration für die Steuerpflichtigen einfacher und die Veranlagungsarbeit in der Steuerverwaltung kann vereinfacht werden. Gleichzeitig ist die neue Lösung deutlich günstiger als die Bisherige, wodurch in den nächsten neun Jahren rund 1,1 Millionen Franken eingespart werden können.

Die Steuerverwaltung Obwalden hat mit der Steuerperiode 2017 das elektronische Steuerdossier eingeführt. Seither kann der gesamte Veranlagungsprozess elektronisch erfolgen. Die dafür verwendete Deklarationslösung „eTAX Natürliche Personen“ wurde seither mehrfach mit neuen Services ergänzt und ausgebaut. Der Anteil der vollelektronisch eingereichten Steuererklärungen von Steuerpflichtigen mit Wohnsitz im Kanton Obwalden liegt mittlerweile bei 98 Prozent.

Die grossen technologischen Fortschritte, welche in den letzten Jahren entwickelt wurden, können mit der jetzigen Version von eTAX jedoch nicht genutzt werden. Der Regierungsrat sieht daher eine Weiterentwicklung und Modernisierung der bestehenden Software vor. Zu diesem Zweck beantragt er beim Kantonsrat einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 1,4 Millionen Franken. Der Kredit besteht aus Investitionskosten von 0,6 Millionen Franken im Jahr 2027 und Betriebskosten von gesamthaft 0,8 Millionen Franken für die Jahre 2028 bis 2031.

Einsparungen von bis zu 1,1 Millionen Franken

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Kanton Nidwalden durchgeführt. Die beiden Kantone können von sehr guten Konditionen und den entsprechenden finanziellen Vorteilen profitieren, da sie sich als Pilotkantone zur Verfügung stellen. Dadurch können sie sowohl fachliches als auch technisches Fachwissen zusammen mit den Lieferanten erarbeiten, was für beide Seiten vorteilhaft ist.

Der Kostenvergleich zwischen der bisherigen Lösung und der Weiterentwicklung zeigt, dass für den Kanton Obwalden bereits im ersten Betriebsjahr eine Kosteneinsparung von rund Fr. 67 000.– erzielt wird. Gesamthaft ist für den Kanton Obwalden eine Kosteneinsparung innerhalb der vertraglichen Maximallaufzeit von neun Jahren von rund Fr. 1 160 000.– vorhanden. Die Weiterentwicklung ist somit die deutlich günstigere Variante als die Beibehaltung der bisherigen Lösung ohne Modernisierung.

Vereinfachte Deklaration für Steuerpflichtige

Die Steuerpflichtigen werden mit der weiterentwickelten Deklarationslösung besser durch das Programm geführt. Daten, die bei der Steuerverwaltung bereits vorhanden sind, werden bereits vorausgefüllt. Dazu zählen etwa Angaben zu Personalien, Kindern oder Liegenschaften. Falls gewünscht, kann das Programm auch mittels Unterstützung von Bilderkennung die Daten aus den beizulegenden Belegen vorausfüllen.

Diese Erweiterungen erleichtern den Steuerpflichtigen die Deklaration und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Steuerpflichtigen den korrekten Betrag an der richtigen Position deklarieren. Zudem ist die Weiterentwicklung von eTAX ein wichtiger Baustein, um die per 2032 einzuführende Individualbesteuerung umsetzen zu können.



Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Kantonale Verwaltung Obwalden:
Obwalden wurde vorerst von Kelten und Römern besiedelt, bis sich ab 700 nach Christus Alemannen zwischen Brünig und Vierwaldstättersee niederliessen. 1291 beteiligte sich Obwalden zusammen mit Nidwalden an einem Landfriedensbündnis mit den Nachbarorten Uri und Schwyz (Gründung der Eidgenossenschaft). Im 14. Jahrhundert begründete Obwalden eine eigene Landesherrschaft. 1403 beteiligte sich Obwalden auf der Suche nach Absatzmärkten für Vieh und Käse an der 'ennetbirgischen Politik' Uris und half an der Eroberung der Leventina mit.

Rund hundert Jahre später wurde der Solddienst für fremde Kriegsherren wirtschaftlich bedeutend. Auf diese Weise wohlhabend gewordene ehemalige Söldner bestimmten als Inhaber der höheren Ämter während Jahrhunderten die politischen Geschicke des Landes. Mit der Helvetik (1798 - 1803) verlor Obwalden zwar vorübergehend seine Eigenständigkeit, die Bevölkerung erlangte aber erstmals politische Grundrechte. 1815 schlossen sich Kloster und Talgemeinde Engelberg Obwalden an. 1832 schlossen sich in Sarnen die konservativen Orte zum 'Sarnerbund' zusammen.

Mit dem 1857 begonnenen Bau der Brünigstrasse und der Eröffnung der Brünigbahn (1888) sowie der Pilatusbahn (1889) wird Obwalden eine touristische Destination. Engelberg war schon im 18. Jahrhundert ein Reiseziel. Im frühen 20. Jahrhundert betrieb Obwalden eine fortschrittliche Energiewirtschaft. Verfassungskämpfe im Innern bestimmten die Politik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach 1950 erfolgte die Ansiedlung von neuen, inzwischen weltweit exportierenden Industrien.

Umgeben von einer faszinierenden Bergwelt und dem wunderschönen Sarnersee ist Sarnen ein ideales Ferienziel. Entdecken Sie die abwechslungsreiche Landschaft bei einer gemütlichen Schifffahrt, einer atemberaubenden Biketour oder einer vielseitigen Wanderung. Durch die einzigartige Lage sind nicht nur Sarnen sondern auch sämtliche Ausflugsziele der Zentralschweiz in kurzer Zeit erreichbar. Langweilen werden Sie sich in Sarnen gewiss nicht!

In Sarnen finden Sie eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Einfache Gasthöfe und Pensionen, komfortable Hotels, Privatzimmer und Ferienwohnungen mit Blick auf See und Berge oder der Campingplatz direkt am See, laden Sie ein, länger in Sarnen zu verweilen. Auch für Seminare, Gruppenausflüge oder Schulreisen bietet Sarnen die ideale Infrastruktur und das passende Rahmenprogramm! Überzeugen Sie sich selbst - Sarnen kann sich 'seen' lassen!

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


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